Leasing-Betrug im Tessin: Über 100 Fahrzeuge betroffen
Die Staatsanwaltschaft des Tessins hat im Zusammenhang mit einer Reihe von Straftaten im Bereich von Leasingverträgen für Luxusautos acht Anklageschriften und 31 Strafbefehle erlassen. Die Straftaten betreffen insbesondere die Erlangung von über 100 Fahrzeugen.

Der Tatzeitraum erstrecke sich von 2020 bis zum Sommer 2025, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Die Finanzierung für die Käufe der Fahrzeuge lief weitgehend über 70 inaktive Firmen ab. Die Fahrzeuge seien in der Folge – hauptsächlich ins Ausland – an Dritte vermietet oder verkauft worden.
Zwei der Anklagen seien an das Kriminalgericht überwiesen worden, fünf an das Strafgericht und eine an das Einzelgericht in Strafsachen. Zwei der Angeklagten befänden sich derzeit im vorzeitigen Strafvollzug.
Die Haupttatbestände seien, je nach Fall, schwerer Betrug, schwere ungetreue Geschäftsbesorgung, Veruntreuung, Urkundenfälschung, Geldwäscherei, Täuschung der Behörden, Unterlassung der Buchführung, Verminderung des Vermögens zum Schaden der Gläubiger und Misswirtschaft.










