Jetzt hat es geklappt: Ein Kran hat die Kuppel aus Stahl und Glas vom schiefen Turm auf einer Mole in Bremerhaven abgehoben. Sie muss saniert werden.
Die Kuppel hängt am Haken.
Die Kuppel hängt am Haken. - Hauke-Christian Dittrich/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die rote Kuppel des in Schieflage geratenen Moleturms in Bremerhaven ist erfolgreich heruntergehoben worden.

«Mit der Bergung hat alles wunderbar geklappt», sagte ein Bremenports-Sprecher am Freitagnachmittag.

Zuvor mussten 24 zusätzliche Stahlstreben zersägt werden, die unerwartet zwischen Kuppel und Turm entdeckt worden waren. Die seien auch der Grund dafür gewesen, weshalb die Anhebeversuche am Donnerstag mehrfach ohne Erfolg blieben. Nun gehe es mit den Demontagearbeiten weiter. «Die Kuppel ist komplett sanierungsbedürftig, aber dazu haben wir jetzt die Möglichkeit», teilte der Sprecher mit.

Die Nordmole, an deren Spitze sich der historische Turm befindet, hatte sich in der Nacht zum 18. August abgesenkt. Seitdem steht das Leuchtfeuer - eines der Wahrzeichen von Bremerhaven - schief.