Kretschmer bleibt dabei: Kein Osterurlaub in diesem Jahr

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    Deutschland,

    Ist Osterurlaub wegen Corona unmöglich - oder die schwarzmalerische Debatte darüber schon im Februar? Viele Politiker wollen sich noch nicht festlegen. Anders sieht das Sachsens Ministerpräsident Kretschmer.

    Eine Passantin mit Maske geht an einem Reisebüro vorbei. Der Betreiber hat den Hinweis «Bleiben Sie gesund! Der nächste Urlaub kommt bestimmt» in sein Schaufenster gehängt. Foto: Kay Nietfeld/dpa
    Eine Passantin mit Maske geht an einem Reisebüro vorbei. Der Betreiber hat den Hinweis «Bleiben Sie gesund! Der nächste Urlaub kommt bestimmt» in sein Schaufenster gehängt. Foto: Kay Nietfeld/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bleibt bei seiner Aussage, dass Urlaubsreisen zu Ostern in diesem Jahr unterbleiben sollten.

    Gleichzeitig verteidigte er die Öffnung von Schulen und Kitas in seinem Bundesland.

    «Das Virus hat sich nicht verändert. Im Gegenteil: Wir sehen diese Mutation, die wesentlich ansteckender ist. Wir müssen aufpassen, dass wir das, was wir bitter und teuer, auch psychisch schwierig erreicht haben, nicht leichtfertig aufs Spiel setzen», sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung «Maischberger. Die Woche».

    Mit Blick auf Ostern stelle sich die Frage, ob das ganze Land in Bewegung sei und sich alles durchmische oder nicht. «Das wird eine grosse Auswirkung für den Rest des Jahres haben», warnte Kretschmer.

    «Wir haben jetzt die Chance, es auszutreten oder wir werden die nächsten Monate verharren. Das ist auch die Frage, die wir uns Ostern stellen müssen», so der Ministerpräsident. Es tue ihm leid, wenn er Menschen Hoffnungen genommen habe. Er wolle das Gegenteil, sagte Kretschmer. «Dieser Weg wird länger sein. Aber wir werden ihn erfolgreich gestalten können», machte er deutlich.

    Kretschmer fügte hinzu: «Dann haben wir die Chance, den Juni, den Juli, den August und dann den September mit grosser Freude zu erleben und danach sind wir alle hoffentlich geimpft. Dann ist diese Pandemie sowieso viel kleiner, viel ungefährlicher als jetzt.»

    Kretschmer verteidigte zugleich die Öffnung von Schulen und Kitas in seinem Bundesland. «Wir haben das ganz bewusst entschieden, weil für uns die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien und der Bildungsaspekt eine so grosse Bedeutung hat», betonte der CDU-Politiker. Er fügte hinzu: «Und wenn man diese Priorität so setzt, dann gehen andere Dinge nicht.»

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