Kreml

    Kreml will Raketenschlag als Warnung verstanden wissen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Russland,

    Russland warnt die Ukraine mit dem Abschuss einer neuen Mittelstreckenrakete.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow
    «Aber jetzt nimmt das westliche Europa uns gegenüber eine feindliche Haltung ein, und das führt zu einer emotionalen Überforderung dieser Länder», sagte Kremlsprecher Peskow. (Archivbild) - dpa

    Russland will den Abschuss einer neuen Mittelstreckenrakete auf die Ukraine als Warnung verstanden wissen. «Die russische Seite hat ihre Fähigkeiten klar demonstriert.» Dies sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten in Moskau.

    Der Beschuss der ukrainischen Grossstadt Dnipro sei eine Folge von «rücksichtslosen Entscheidungen» westlicher Länder. Sie lieferten der Ukraine Raketen und erlaubten deren Einsatz gegen russisches Territorium. Russland habe darauf reagieren müssen.

    Keine nukleare Ladung – aber Drohung bleibt

    «Die Konturen der weiteren Reaktion für den Fall, dass unsere Bedenken nicht berücksichtigt werden, sind ebenfalls klar umrissen worden.» Dies sagte Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Die Rakete setzte Videos zufolge über Dnipro sechs Sprengköpfe frei.

    Diese waren nicht nuklear geladen, wie Kremlchef Wladimir Putin in einer Videoansprache am Donnerstag sagte. Darin schwang aber die Drohung mit, dass Russland die Rakete mit der Typenbezeichnung Oreschnik auch atomar bestücken könnte.

    Peskow sagte, er gehe davon aus, dass Putins Botschaft bei der US-Regierung angekommen sei. Der Kremlsprecher bestätigte, dass Washington kurz vor dem Raketenstart informiert worden sei. Dies sei über ein automatisiertes System geschehen. Die Ukraine hat in den vergangenen Tagen dem Vernehmen nach militärische Ziele in Russland mit ATACMS-Raketen aus den USA und Marschflugkörpern Storm Shadow aus Grossbritannien beschossen.

    Kommentare

    User #2891 (nicht angemeldet)

    Peskov muss keine weiteren tödlichen Raketen schicken um eine Warnung auszustossen. Wir sind inzwischen seit 3 Jahren vor Russland gewarnt mit Machthabern, die vor keinem Verbrechen zurückschrecken. Was ich jedoch vermisse ist, dass es keine internationale Institution gibt, die umgegend auf die frechen Drohungen reagieren. 1. Indem sie den hohlen Sprüchen aus Russland mittels Fakten das Gegenteil entgegnen und 2. indem sie ebenfalls drohen. Wir sollten Russland immer wieder klarmachen, dass die nukleare Bedrohung auch in Richtung Osten parat ist, falls es sie braucht.

    Merlin

    Warnung? Und wenn auch eine von der Gegenseite kommt? Frage für einen Freund. Und glatt vergessen. Lieber Tot als Rot.

    Weiterlesen

    Wladimir Putin
    5 Interaktionen
    Ukraine-Krieg

    MEHR IN NEWS

    1 Interaktionen
    Bern
    Slowup
    4 Interaktionen
    Zürich
    Lufthansa
    3 Interaktionen
    Frankfurt/Main

    MEHR KREML

    selenskyj
    55 Interaktionen
    Selenskyj
    11 Interaktionen
    Moskau
    Russland
    34 Interaktionen
    In der Ukraine
    Peskow Putin ukraine
    38 Interaktionen
    Offen für Gespräche

    MEHR AUS RUSSLAND

    Juri Dmitrijewf
    4 Interaktionen
    Moskau/Berlin
    putin
    888 Interaktionen
    Aufatmen?
    nestlé zwangsverwaltung
    49 Interaktionen
    St. Petersburg
    Marina Vlady
    Mehr als 80 Filme