Kohlenmonoxid in Karthalle in Österreich: Sechs Menschen kollabiert
Am Samstagabend sind in einer Karthalle in Österreich mehrere Menschen kollabiert. Daraufhin stellte die Feuerwehr einen erhöhten CO-Wert fest.

Das Wichtigste in Kürze
- In einer österreichischen Karthalle wurden deutlich erhöhte CO-Werte festgestellt.
- Zuvor waren gestern Samstag sechs Menschen kollabiert.
- Sie wurden mit Verdacht einer CO-Vergiftung ins Spital gebracht.
In einer Karthalle mit 20 Kindern und Erwachsenen sind in Österreich nach einem Anstieg der Konzentration von Kohlenmonoxid (CO) sechs Personen kollabiert. Darunter waren nach Polizeiangaben fünf Minderjährige. Die Betroffenen seien schnell ins Freie gebracht worden. «Die sechs Personen wurden mit Verdacht einer CO-Vergiftung ins Krankenhaus gebracht», teilte die Polizei am Sonntag mit.
Der Zwischenfall passierte am Samstagabend in Wolfsberg in Kärnten, rund 80 Kilometer südwestlich von Graz. Die Feuerwehr habe mit einem Messgerät einen deutlich erhöhten CO-Wert festgestellt. Die Ursache für den Vorfall war zunächst unbekannt.
Kohlenmonoxid ist ein Atemgift. Es führt durch das Einatmen zu einer Vergiftung und kann einen Hirntod oder Tod durch Ersticken zur Folge haben. Kohlenmonoxid gelangt über die Lunge in den Blutkreislauf und blockiert dort den Transport von Sauerstoff in die Organe.










