Vitali Klitschko hält Kiew weiterhin für das Hauptziel der russischen Invasion. Er warnt die Bewohner, dass er keine Garantien geben könne.
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Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko im Gespräch mit Österreichs Kanzler Karl Nehammer. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitali Klitschko schliesst einen Angriff auf Kiew weiterhin nicht aus.
  • Er hält auch den Einsatz taktischer Atomwaffen für möglich.
  • Er appelliert an die westlichen Verbündeten, ohne die die Ukraine «nicht überleben» könne.

Ungeachtet des Abzugs russischer Truppen aus der Umgebung von Kiew befürchtet Bürgermeister Vitali Klitschko «jederzeit» einen neuen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt. Im Gespräch mit dem US-Sender CNN schloss Klitschko in der Nacht zum Donnerstag sogar den Einsatz taktischer Atomwaffen nicht aus.

Kiew bleibe weiterhin das Hauptziel des russischen Militärs. «Und solange in der Ukraine Krieg herrscht, können wir nicht einem Ukrainer irgendwelche Garantien geben», sagte der frühere Box-Weltmeister.

«Aktuell hat Sicherheit für uns oberste Priorität», sagte er. Zwar werde das Land von «unseren Kriegern» verteidigt, doch das Risiko bleibe. «Und ohne unsere Partner, ohne die USA und die europäischen Staaten können wir nicht überleben.»

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