Adventszeit

    Kinder in der Adventszeit vor Brandverletzungen schützen

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    Deutschland,

    Kerzen auf dem Adventskranz, ein wärmendes Heissgetränk - die kalte Jahreszeit birgt viele Gefahren für Kinder, sich zu verbrennen. Zum Tag des brandverletzten Kindes mahnt der Verein Paulinchen deshalb zur Vorsicht und erklärt, was man unbedingt vermeiden sollte.

    Zum Tag des brandverletzten Kindes warnt die Initiative Paulinchen vor den Gefahren für die Kleinen in der Adventszeit. Foto: picture alliance / dpa
    Zum Tag des brandverletzten Kindes warnt die Initiative Paulinchen vor den Gefahren für die Kleinen in der Adventszeit. Foto: picture alliance / dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zum Tag des brandverletzten Kindes rufen Experten zu besonderer Vorsicht in der Advents- und Weihnachtszeit auf.

    Immer wieder komme es zu Unfällen mit Kerzen, offenem Feuer oder Wunderkerzen, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Paulinchen in Norderstedt (Schleswig-Holstein), Adelheid Gottwald.

    «Kinder sollte man mit brennenden Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen.» Wichtig sei auch, alle brennenden Kerzen zu löschen, wenn man den Raum verlasse. Der Verein «Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder» berät und begleitet entsprechende Familien und macht auf Brandgefahren aufmerksam.

    Geprüfte Lichterketten oder LED-Kerzen verwenden

    Streichhölzer und Feuerzeuge sollten ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden, rät Gottwald weiter. «Generell empfehlen wir für den Weihnachtsbaum geprüfte Lichterketten oder LED-Kerzen.» Wunderkerzen gehörten nicht in Kinderhände. «Man kann sie gut in die Erde oder den Schnee stecken und mit Abstand von drinnen oder draussen beobachten.»

    In der kalten Jahreszeit gebe es gehäuft Verbrühungen, weil generell mehr Heissgetränke getrunken werden, berichtete Gottwald. «Heisse Flüssigkeiten sollte man immer für Kinder unerreichbar abstellen und nichts Heisses trinken, wenn man ein Kind auf dem Arm hält.» Oft gebe es auch Kontaktverbrennungen an heissen Ofen- und Kaminscheiben.

    Jährlich hohe Unfallzahlen

    Der von der Initiative ins Leben gerufene am 7. Dezember findet in diesem Jahr zum elften Mal statt. Ziel ist es nach Angaben der Initiatoren, auf die hohen Unfallzahlen aufmerksam zu machen, um Kinder vor den schwerwiegenden Folgen zu schützen. Jedes Jahr müssen in Deutschland den Angaben zufolge etwa 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden. Rund 7500 Kinder verletzen sich so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen.

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