Keine Tarifeinigung für Luftsicherheitskräfte

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    Deutschland,

    Die fünfte Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt um Luftsicherheitskräfte wurde ohne Einigung beendet. Das bedeute, es könnte Warnstreiks während der Reisezeit über Ostern geben.

    Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber der Luftsicherheitskräfte haben erneut keine Einigung im Tarifkonflikt erzielt.
    Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber der Luftsicherheitskräfte haben erneut keine Einigung im Tarifkonflikt erzielt. - Boris Roessler/dpa

    Der von heftigen Warnstreiks begleitete Tarifkonflikt in der Luftsicherheitsbranche wird sich voraussichtlich in die reisestarke Osterzeit hineinziehen.

    In der Nacht zum Freitag ist die fünfte Verhandlungsrunde in Raunheim bei Frankfurt ohne Einigung beendet worden, wie eine Sprecherin der Arbeitgeber berichtete. Die Gewerkschaft Verdi habe ein erneut verbessertes Angebot ausgeschlagen.

    Zwar wurde verabredet, in der Woche vom 4. bis zum 8. April erneut zu verhandeln, doch bis dahin könnte es erneute Streikaktionen geben. In der genannten Woche haben bereits in mehreren Bundesländern die Schulferien begonnen. Ein genauer Termin für die dann sechste Tarifrunde steht noch nicht fest.

    Verdi hatte zuletzt am vergangenen Dienstag die Kontrolleure an neun deutschen Flughäfen zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Laut Flughafenverband ADV waren 756 Flüge ausgefallen. Die Gewerkschaft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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