Im Westen Sardiniens wüten weiter die Flammen

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    Italien,

    Die Brände im Westen der Urlaubsinsel Sardinien wüten weiter. Menschen vor Ort schildern die Situation als «schrecklich» - Hunderte müssen evakuiert werden.

    Ein Löschflugzeug beim Einsatz gegen die Flammen. Foto: Alessandro Tocco/LaPresse via AP/dpa
    Ein Löschflugzeug beim Einsatz gegen die Flammen. Foto: Alessandro Tocco/LaPresse via AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf der italienischen Insel Sardinien kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen Brände im Westen.

    In der Provinz Oristano laufe der Einsatz ohne Pause, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit.

    60 Einheiten kämpfen demnach auf dem Boden gegen die Flammen. Ausserdem seien fünf Löschflugzeuge im Einsatz. Griechenland und Frankreich schickten laut italienischer Zivilschutzbehörde je zwei Flieger, um beim Löschen aus der Luft zu unterstützen.

    Hunderte wurden evakuiert

    Seit Tagen lodern die Flammen im Westteil der Insel. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, und Tausende Hektar Land verbrannten bislang, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

    Starke Winde trugen demnach zur Ausbreitung der Flammen bei. Es sei «schrecklich», berichtete eine Frau aus der Gegend der Deutschen Presse-Agentur. In der Luft rieche es überall verbrannt, Feuer und Qualm seien auch vom Strand aus zu sehen - auch von beliebten Touristenorten aus. Eine Betreiberin von Ferienwohnungen in dem Ort Bosa erzählte, die verbrannte Gegend gleiche einer Hölle. Viele Bauernhöfe seien von den Flammen betroffen.

    Der Agrarverband Coldiretti sprach von einer «Katastrophe» und erheblichen Schäden für die Landwirtschaft. Weiden, Wälder und in einigen Fällen auch Tiere seien verloren worden, hiess es. In der Nacht drückte Italiens Regierungschef Mario Draghi den Menschen auf Sardinien seine Solidarität aus. Viele Politiker in Italien zeigten sich auf Twitter entsetzt von den Bildern aus Sardinien.

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