Julius Bär

Julius Bär und Sebastian Kurz sind Gläubiger von René Benko

Simon Binz
Simon Binz

Österreich,

Auf René Benkos Gläubigerliste finden sich prominente Namen, darunter ehemalige österreichische Kanzler sowie die Bank Julius Bär.

René Benko
Bei der Aufarbeitung der Insolvenz von René Benkos Flaggschiffunternehmen Signa Prime läuft alles auf Hochtouren. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Signa-Holding schuldet vielen Personen und Unternehmen eine Menge Geld.
  • So haben österreichische Medien nun ein Liste von insgesamt 273 Gläubigern veröffentlicht.
  • Darunter befinden sich Banken, aber auch der österreichische Ex-Bundeskanzler.

Vergangene Woche meldete die Signa-Holding Insolvenz beim Handelsgericht Wien an. Das Immobilien-Imperium, zu dem auch die Globus-Warenhäuser gehören, ist mit Milliardenschulden belastet.

Besonders interessant ist ein Blick auf die offenbar von Signa selbst eingereichte Gläubigerliste vor Gericht. Laut Berichten des Magazins «Profil» stehen dem Kaufhaus-Mogul René Benko mit seiner Dachgesellschaft Signa insgesamt 273 Gläubiger gegenüber.

Verfolgen Sie das Debakel um die Signa-Holding?

Es handelt sich um eine illustre Liste: Helikopterfirmen, Luxushotels, die Bank Julius Bär, eine Handvoll deutsche Sparkassen, weitere Grossbanken und sogar das Finanzamt Innsbruck. Weiter findet sich auf der Liste mit Alfred Gusenbauer der ehemalige Bundeskanzler von Österreich (2007-2008).

Auch ein weiterer Ex-Kanzler sollte noch Geld von René Benko erhalten. Sebastian Kurz hat mit seiner Firma SK Management der Signa-Gruppe laut Medienberichten bei einer erfolgreichen Investorensuche geholfen. Dafür sollte die Firma 2,4 Millionen Euro erhalten, wovon noch 1,65 Millionen Euro nicht bezahlt seien.

Sebastian Kurz
Ex-Bundeskanzler aus Österreich Sebastian Kurz. (Archivbild) Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa - dpa-infocom GmbH

Der Name Kurz findet sich auf der alphabetisch geordneten Signa-Gläubigerliste allerdings ebenso wenig wie seine Firma SK Management. Das könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Rechnung von SK Management offenbar an eine Tochtergesellschaft der Signa-Gruppe ging.

Diese ist laut Berichten bislang nicht insolvent gegangen. Dies wiederum legt nahe, dass es sich um bei der in den Medien verbreiteten Liste, um eine vorläufige Version handelt. Viele weitere Angelegenheiten im Immobilienreich von Benko müssen wohl erst noch untersucht werden.

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