Journalistin von US-Sender Radio Liberty bei Angriff auf Kiew getötet
Wira Hyrytsch, Journalistin beim US-Sender Radio Liberty, kam bei einem russischen Raketenangriff auf Kiew ums Leben.

Das Wichtigste in Kürze
- Wira Hyrytsch wurde am Freitag tot in den Trümmern eines Wohnhauses in Kiew gefunden.
- Das Haus wurde am Vortag von russischen Raketen getroffen.
Bei den jüngsten Raketenangriffen auf Kiew ist eine Journalistin des US-Auslandssenders Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) ums Leben gekommen.
Wira Hyrytsch sei am Freitag tot unter den Trümmern ihres Wohnhauses in der ukrainischen Hauptstadt gefunden worden, das am Vortag getroffen worden sei, teilte der Sender mit Sitz in Prag mit. Sie habe seit Februar 2018 für den ukrainischsprachigen Dienst von Radio Liberty (Radio Swoboda) gearbeitet.
Die Redaktion von Radio Liberty sprach den Angehörigen der Journalistin und Produzentin ihr Beileid aus. Man werde Hyrytsch als eine «kluge und freundliche Person und als eine echte Expertin» in Erinnerung behalten, hiess es.
Russische Truppen hatten während des Kiew-Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres am Donnerstag mehrere Raketen auf die ukrainische Hauptstadt abgefeuert. Dabei wurden ukrainischen Angaben zufolge auch zehn Menschen verletzt.











