Jeder vierte Bus bei Tüv-Hauptuntersuchung mit Mängeln

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Deutschland,

Probleme mit der Bremse, mangelhafte Beleuchtung oder austretendes Öl. In Berlin wurde der «TÜV-Bus-Report 2020» vorgestellt.

Insgesamt wurden rund 50.000 Untersuchungen ausgewertet, die bei Bussen jedes Jahr vorgeschrieben sind. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archiv
Insgesamt wurden rund 50.000 Untersuchungen ausgewertet, die bei Bussen jedes Jahr vorgeschrieben sind. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archiv - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Tüv-Hauptuntersuchungen in den vergangenen zwei Jahren ist fast jeder vierte Omnibus mit Mängeln aufgefallen.

Nahezu jedes sechste Fahrzeug (15,2 Prozent) musste noch einmal vorgeführt werden, wie aus dem veröffentlichten «TÜV-Bus-Report 2020» hervorgeht.

Bei weiteren 9,4 Prozent wurden geringe Mängel gefunden, die von den Besitzern ohne erneute Kontrolle behoben werden mussten. Insgesamt wurden rund 50.000 Untersuchungen ausgewertet, die bei Bussen jedes Jahr vorgeschrieben sind.

Dennoch zeigte sich der zuständige Tüv-Bereichsleiter Richard Goebelt zufrieden mit dem Zustand der im Schnitt 8,5 Jahre alten Busse: «Die allermeisten Omnibusse sind technisch sehr gut in Schuss.» Auch habe sich im Vergleich zum vorhergehenden Report die Quote mängelfreier Fahrzeuge um 2,9 Prozentpunkte erhöht. Am häufigsten monierten die Prüfer die mangelhafte Beleuchtung und austretendes Öl. Mit zunehmendem Alter der Fahrzeuge machen zudem die Bremsen häufiger Probleme.

Der Bus sei auch zu Corona-Zeiten ein sicheres Verkehrsmittel, meinte Goebelt. Allerdings müssten zusätzliche Einbauten wie beispielsweise Trennscheiben genehmigt werden. Die technischen Überwachungsvereine setzen sich zudem dafür ein, dass die immer zahlreicheren elektronischen Assistenzsysteme ins Prüfprogramm und in die Fahrerausbildung aufgenommen werden.

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