Italien verbietet Leihmutterschaften im Ausland

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    Italien verbietet die Leihmutterschaft im Ausland. Die rechte Regierungskoalition von Meloni begründet es mit dem Schutz der traditionellen Familie.

    Leihmutterschaft
    Ein deutsches Ehepaar zahlt 50'000 Euro für eine argentinische Leihmutter – nach sechs Wochen wird ihnen das Baby weggenommen. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Italien stellt die Leihmutterschaft im Ausland unter Strafe.
    • Die Koalition von Meloni begründet es mit dem Schutz der traditionellen Familie.
    • Kritiker sagen aber, so werde homosexuellen Paaren die Chance auf Kinder genommen.

    In Italien hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Nutzung von Leihmutterschaften auch im Ausland unter Strafe stellt. Die rechte Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni begründet das Verbot damit, dass die traditionelle Familie geschützt werden solle. Aus Sicht von Kritikern wird hingegen homosexuellen oder unfruchtbaren Paaren die Möglichkeit genommen, Kinder zu bekommen.

    In Italien selbst sind Leihmutterschaften bereits illegal. Die rechte Dreierkoalition von Meloni will das Verbot jedoch ausweiten, um auch Italiener zu bestrafen, die sich in Ländern um eine Leihmutterschaft bemühen, wo dies legal ist. Der Senat nahm den entsprechenden Gesetzentwurf nun mit 84 gegen 58 Stimmen an. Das Abgeordnetenhaus, die andere Kammer des Parlaments, hatte bereits zugestimmt.

    Bei einer Leihmutterschaft trägt eine Frau für sogenannte Wunscheltern ein Kind aus und überlässt ihnen dieses nach der Geburt. In Deutschland ist die Leihmutterschaft wie in vielen anderen Staaten verboten. Auch die Vermittlung ist in Deutschland unter Strafe gestellt. In einigen Ländern hingegen ist die Leihmutterschaft teils mit bestimmten Einschränkungen erlaubt. Wunscheltern gehen daher dafür ins Ausland.

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    Kommentare

    User #2925 (nicht angemeldet)

    Sehr guter Entscheid der italienischen Regierung !

    User #3074 (nicht angemeldet)

    Es gibt bereits schon ganz viele elternlose Kinder, die darauf warten, in ein fürsorgliches Zuhause kommen zu dürfen, die auf eine Adoption warten..

    Weiterlesen

    papst
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