Israels Sänger feiert ESC-Erfolg trotz Boykott und Protesten

Keystone-SDA
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Israel,

Der israelische Sänger Noam Bettan freut sich über Platz zwei beim ESC – trotz politischer Spannungen, Boykott mehrerer Länder und Protesten während der Punktevergabe.

Noam Bettan
Noam Bettan am Dienstagabend beim ersten ESC-Halbfinal mit dem Beitrag «Michelle». - keystone

Nach seiner Rückkehr nach Israel hat sich der Sänger Noam Bettan erfreut über seine Zweitplatzierung beim Eurovision Song Contest in Wien geäussert. «Ich weiss, wie schwierig es war, in diesem Jahr am ESC teilzunehmen und wie viele Herausforderungen damit verbunden waren, aber es ist passiert – und es ist auf die bestmögliche Weise passiert, die ich mir hätte wünschen können», sagte er Journalisten am Sonntag nach seiner Landung auf dem internationalen Flughafen bei Tel Aviv.

Spanien, die Niederlande, Irland, Slowenien und Island boykottierten den ESC, weil sie das Vorgehen Israels im Gazastreifen verurteilen. Auslöser des Gaza-Kriegs war ein Massaker der islamistischen Hamas und anderer Terroristen in Israel am 7. Oktober 2023.

Während Bettans Auftritt blieben in der Halle trotz Befürchtungen Störaktionen aus. Bei der Punktevergabe für seinen dreisprachigen Song «Michelle» sowie beim Public Viewing vor dem Wiener Burgtheater mischten sich jedoch lautstarke Rufe in die Kulisse. Zudem nahm die Polizei nahe der Veranstaltungshalle 14 propalästinensische Aktivisten unter anderem wegen Verstössen gegen das Vermummungsverbot fest.

Israel bekam erneut sehr viele Punkte vom Publikum. Aus einem achten Platz bei den Jurys wurde der zweite Platz im Gesamt-Ranking. Zeitweise schien sogar der Sieg greifbar.

«Hätten wir gewonnen, hätte das den ESC gesprengt», sagte ein israelisches Delegationsmitglied dem Nachrichtenportal «ynet». «Der zweite Platz ist ein Sieg für uns.»

Kommentare

User #3083 (nicht angemeldet)

Das macht er richtig!

User #2629 (nicht angemeldet)

Ja wenn man keine andere Sorgen hat!

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