Internationale Filmfestspiele von Cannes: Wer gewinnt?

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    Frankreich,

    Momentan finden die Internationalen Filmfestspiele von Cannes statt. Wer kann sich Hoffnungen auf eine Goldene Palme machen?

    Internationale Filmfestspiele von Cannes
    Christopher Waltz an den Internationalen Filmfestspiele von Cannes. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Filmfestival von Cannes können sich viele Hoffnungen auf die Goldene Palme machen.
    • Ken Loach und Pedro Almodóvar gehören zu den Favoriten.

    Der Wettbewerb an den internationalen Filmfestspielen von Cannes ist so stark wie lange nicht mehr. Das ist gut – doch nun hat die Jury die Qual der Wahl. Welcher Film soll die Goldene Palme bekommen? Gut möglich, dass auch Deutschland zu den Gewinnern gehört.

    Deutsche Regisseure haben es in diesem Jahr zwar nicht in den Wettbewerb des Filmfestivals Cannes geschafft. Trotzdem könnte das deutsche Kino am Ende zu den grossen Gewinnern gehören.

    Internationale Filmfestspiele von Cannes: viele Favoriten

    Zu den Favoriten für die Preisvergabe an diesem Samstag zählt schliesslich «A Hidden Life». Der Film wurde massgeblich in Deutschland produziert und mit deutschsprachigen Schauspielern gedreht.

    Basierend auf einer wahren Geschichte stellt Regisseur Terence Malick einen österreichischen Bauern in den Mittelpunkt. Dieser wollte im Zweiten Weltkrieg nicht für die Wehrmacht kämpfen und wurde dafür hingerichtet. Vor einer atemberaubenden Bergkulisse entfaltet der Regisseur ein zeitloses, emotional aufgeladenes Epos, das viele im Publikum noch lange beschäftigte.

    Starker Wettbewerb

    Doch «A Hidden Life» ist kein klarer Favorit. Der Wettbewerb der vergangenen Tage war so stark, dass mindestens zwei weitere Filme weit oben in der Kritikergunst liegen. Zum einen Pedro Almodóvars «Dolor y Gloria» und Ken Loachs «Sorry We Missed You».

    Der Spanier Almodóvar begeistert mit dem stimmungsvollen Porträt eines schwulen Regisseurs (wofür auch Hauptdarsteller Antonio Banderas einen Preis verdient hätte); der Brite Loach hingegen trifft in seinem harschen Sozialdrama genau die richtigen Töne, um Missstände moderner Gesellschaften anzuprangern.

    Für Almodóvar wäre es die erste Goldene Palme, für Malick nach «The Tree of Life» die zweite. Für Loach wäre es nach «Ich, Daniel Blake» und «The Wind that Shakes the Barley» sogar schon die dritte. Das hat bisher noch keiner geschafft. Alle drei Regisseure gehören zu den etablierten Cannes-Stammgästen.

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