ICE von Hamburg nach Basel kollidiert mit Bagger
Am Montagmorgen kam es bei Gelnhausen zu einem Zugunfall, als ein ICE auf freier Strecke mit einem Bagger kollidierte. Rund 650 Menschen waren an Bord.

Am Montagmorgen ereignete sich bei Gelnhausen ein Zugunfall. Ein ICE 71 von Hamburg nach Basel rammte auf freier Strecke den Greifarm eines Baggers.
Laut «T-Online» befanden sich etwa 650 Passagiere an Bord des betroffenen Zugs. Der Baggerfahrer erlitt eine leichte Kopfverletzung.
Für die Fahrgäste und das Zugpersonal verlief der Unfall glimpflich. Keiner der Reisenden wurde verletzt.
Passagierin des ICE: Man spürte «starken Ruck»
Eine Passagierin beschrieb laut «Hessenschau» den Moment: Der ICE habe vor der Kollision bereits langsamer gefahren. Dann habe der Lokführer stark gebremst und ein «starker Ruck» habe die Passagiere durchgeschüttelt.
Die Kollision verursachte massive Schäden an der Oberleitung zwischen Frankfurt am Main und Fulda. Die Strecke musste komplett gesperrt werden.
Laut der Deutschen Bahn sind stündlich etwa sechs Fernzüge auf dem betroffenen Abschnitt unterwegs, berichtet «T-Online». Züge in Richtung Hannover, Hamburg, Erfurt, Leipzig und Berlin müssen grossflächig umgeleitet werden.
Umleitung und Wartezeiten
Gemäss «Presse.Online» führte die Vollsperrung zu Verspätungen von mindestens 45 Minuten und zahlreichen Zugausfällen im Fernverkehr. Fachleute betonen: Der Knoten Frankfurt–Fulda zählt seit Jahren zu Deutschlands hochbelasteten Bahnkorridoren.

Dort bündeln sich Fernverkehr, Regionalverkehr und Teile des Güterverkehrs. Fällt diese Achse aus, geraten bundesweite Umläufe schnell unter Druck.
Wie lange die Reparatur der Oberleitung dauert, bleibt unklar, berichtet «T-Online». Die 650 Reisenden des betroffenen ICE mussten mit einem Ersatzzug weiterfahren.












