Vor der ÖVP-Zentrale forderten Demonstranten wegen des Korruptionsverdachts den Rücktritt von Kanzler Kurz. Die Organisatoren sprechen von 7000 Teilnehmern.
Kanzler Kurz
Kanzler Sebastian Kurz steht unter Korruptionsverdacht. Demonstranten fordern seinen Rücktritt und seine Verhaftung. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Österreich protestierten über tausend Menschen gegen Kanzler Kurz.
  • Wegen der Korruptionsvorwürfe fordern sie seinen Rücktritt.
  • Die Organisatoren bedanken sich bei 7000 Teilnehmern, die Polizei spricht von bis zu 1200.

Sebastian Kurz (ÖVP) steht wieder mal im Fokus der Justiz. Der österreichische Kanzler steht unter Korruptionsverdacht. Sein Amt abgeben will er aber nicht, wie er am Mittwoch sagte. Doch genau das fordern hunderte Österreicher.

Linke Parteien und Organisationen riefen deshalb zu einer bewilligten Demonstration vor der ÖVP-Zentrale auf. Die Sozialistische Jugend (SJ), die zu den Organisatorinnen gehörte, spricht von 7000 Teilnehmern, die Polizei von 1000 bis 1200. Sie war mit einem Grossaufgebot vor Ort, «polizeilich relevante Vorfälle» habe es nicht gegeben, twittert sie.

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Über 1000 Personen fanden sich am Donnerstagabend vor der ÖVP-Zentrale ein.
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Sie forderten den Rücktritt des Bundeskanzlers.
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Auch eine Gefängnisstrafe würden viele Demonstrierende begrüssen.

Die Demonstranten skandierten «nieder mit der ÖVP» und hatten Plakate dabei. Der Tenor war eindeutig: Kanzler Kurz muss zurücktreten. Viele forderten auch, dass er ins Gefängnis müsse. «Jeder Tag, an dem Kurz Bundeskanzler bleibt, schädigt der Demokratie weiter», so etwa die SJ.

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