In der umkämpften ukrainischen Hafenstadt Mariupol verschärft sich die humanitäre Lage zunehmend. Das teilt das britische Verteidigungsministerium mit.
Mariupol
Menschen haben sich in einem Krankenhaus in Mariupol während des Beschusses durch russische Streitkräfte auf den Boden geworfen. - sda - Keystone/AP/Evgeniy Maloletka

Das Wichtigste in Kürze

  • In Mariupol verschlimmert sich die Lage für die Einwohner.
  • Die britische Regierung sieht die Schuld dafür bei Moskau.

Die humanitäre Situation für die Menschen in der von russischen Truppen eingeschlossenen ukrainischen Stadt Mariupol verschlechtert sich britischen Angaben zufolge. In der schwer umkämpften Hafenstadt am Asowschen Meer hielten sich noch immer 160 000 Einwohner auf. Das heisst es in einer Mitteilung des britischen Verteidigungsministeriums am Mittwoch auf Twitter.

Die meisten davon hätten weder Licht noch Kommunikationsmittel, Medikamente, Heizung oder Wasser. Die Verantwortung dafür sieht London bei Moskau: «Russische Kräfte haben den Zugang für humanitäre Hilfe verhindert. Wahrscheinlich, um die Verteidiger zur Aufgabe zu bringen», so die Mitteilung weiter. Heftige Kämpfe und Luftschläge würden unterdessen andauern.

Tägliche Informationen zum Krieg

Schon vor Beginn des Krieges begann London damit, in ungewöhnlich offener Art und Weise Geheimdienstinformationen mit der Öffentlichkeit zu teilen. Seit Wochen veröffentlicht die Regierung nun tägliche Einschätzungen zum Verlauf des Angriffskrieges.

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