HIV-Pille PrEP wird von deutschen Krankenkassen übernommen
Neu bezahlen deutsche Krankenkassen die Kosten für die HIV-Pille PrEP. Dieses Medikament soll die Geschlechtskrankheit vorbeugen.

Das Wichtigste in Kürze
- Ab September wird in Deutschland ein neues Gesetz eingeführt.
- Das hat zur Folge, dass die HIV-Pille PrEP von den Krankenkassen bezahlt wird.
- Über das komplexe Terminservice- und Versorgungsgesetz wurde im März abgestimmt.
Die sogenannte Präexpositionsprophylaxe, auch bekannt als PrEP, schützt zu 96 Prozent vor einer Ansteckung mit HIV. Ab September gilt in Deutschland ein neues Gesetz.
Dieses bestimmt, dass das Medikament neu durch die Krankenkassen übernommen werden muss. Zumindest unter gewissen Bedingungen.
In der Schweiz hingegen werden gemäss Informationen der Schweizer Aids-Hilfe die Kosten für ärztliche Untersuchungen gedeckt. Nicht aber die Kosten für das Medikament selbst.
Da die Kosten der Medis in Schweizer Apotheken sehr hoch sind, empfiehlt die Organisation den Kauf via Internet.