Die Hilfsorganisation Open Arms hat im zentralen Mittelmeer 36 Bootsmigranten aus Seenot gerettet.
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Migranten aus Eritrea, Ägypten, Syrien und dem Sudan warten an Bord eines Holzbootes im Mittelmeer etwa 110 Meilen nördlich von Libyen darauf, von Helfern der spanischen NGO «Open Arms» unterstützt zu werden. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hilfsorganisation Open Arms hat im zentralen Mittelmeer 36 Bootsmigranten gerettet.
  • Die Rettungsaktionen sind politisch umstritten.

Die Hilfsorganisation Open Arms hat im zentralen Mittelmeer 36 Bootsmigranten aus Seenot gerettet. Darunter seien sieben Frauen und 15 Kinder gewesen, teilte die spanische Organisation am Samstag mit.

Die Helfer waren am Donnerstag mit der «Open Arms» vom Hafen der sizilianischen Stadt Syrakus zu ihrer 82. Mission ins Mittelmeer aufgebrochen.

Zuletzt hatte Open Arms Mitte Februar 146 Flüchtlinge aus Seenot gerettet und nach Sizilien gebracht.

Die Rettungsaktionen sind politisch umstritten. Viele Migranten wagen vom Bürgerkriegsland Libyen die oft riskante Überfahrt in kleinen Booten nach Europa. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration der Vereinten Nationen starben in diesem Jahr etwas mehr als 230 Menschen im zentralen Mittelmeer.

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