Hauptpreis für Schweizer Dokumentarfilm «The Narrative» in München
Der Schweizer Dokumentarfilm «The Narrative» hat in München den Hauptpreis am Dokumentarfilmfestival gewonnen.

Der Schweizer Film «The Narrative» hat am 41. Dokumentarfilmfestival München den Hauptpreis gewonnen. Die Filmemacher Bernard Weber und Martin Schilt werfen in ihrem Dokumentarfilm einen neuen Blick auf den im Jahr 2012 wegen Betrugs verurteilten UBS-Investmentbanker Kweku Adoboli.
Co-Filmemacher Weber nahm den Preis – die VIKTORIA DOK.international Main Competition – am Samstagabend in der Hochschule für Fernsehen und Film München entgegen, wie es in einer Mitteilung des DOK.fest München hiess.
«The Narrative» erzählt die Geschichte des ghanaischen Investmentbankers und ehemaligen Angestellten der Schweizer Grossbank UBS, der als noch junger Trader die Verantwortung für den Verlust von 2,3 Milliarden Dollar übernahm. Oder mehr noch: Der Film hinterfragt die gängige Darstellung seiner Story und verweist auf die Verantwortung innerhalb eines globalen kapitalistischen Systems.
Weitere Preise waren: VIKTORIA DOK.deutsch Wettbewerb für «Meanwhile in Namibia» von Jonas Spriestersbach, VIKTORIA DOK.horizonte Competition – Cinema of Urgency für «Unwelcomed» von Sebastián González und Amílcar Infante, kinokino Publikumspreis für «When Pigs Fly» von Denise Riedmayr und megaherz Student Award für «Was an Empfindlichkeit bleibt» von Daniela Magnani Hüller.
Das Internationale Dokumentarfilmfestival München findet seit 1985 jährlich in München statt. Seit 2001 wird es vom Verein Internationales Dokumentarfilmfestival München e.V. zusammen mit Filmstadt München e. V. veranstaltet.










