Häftling stirbt nach Auseinandersetzung mit Beamten an plötzlichem Herztod

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Deutschland,

Ein Häftling hat in der Justizvollzugsanstalt im nordrhein-westfälischen Werl einen Justizbeamten angegriffen. Kurz darauf ist er verstorben.

Häftlinge
Schweden will den Angaben zufolge eine Haftanstalt im südestnischen Tartu anmieten, in deren 400 Zellen insgesamt bis zu 600 Häftlinge untergebracht werden können. (Archivbild/Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Häftling hat in der Justizvollzugsanstalt in Werl (D) einen Beamten angegriffen.
  • Kurz darauf ist der 59-Jährige an plötzlichem Herztod verstorben.

Ein Häftling hat in der Justizvollzugsanstalt im nordrhein-westfälischen Werl (D) einen Justizbeamten angegriffen und ist wenig später nach Behördenangaben an einem plötzlichen Herztod gestorben. Wie die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Polizei Dortmund am Samstagabend mitteilten, hatte der 59-Jährige am Samstagmorgen in seiner Zelle den Justizbediensteten unvermittelt attackiert. Der Häftling konnte erst durch weitere hinzugerufene Beamte überwältigt und gefesselt werden.

Wenig später verlor er das Bewusstsein und starb trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche durch Sanitätsbeamte und einen Notarzt in der Zelle. Die Ermittlungen und eine Obduktion des 59-Jährigen ergaben den Behörden zufolge «keine Hinweise auf ein fremdverschuldetes Todesgeschehen». «Äussere Einwirkungen konnten vom Gerichtsmediziner als Todesursache ausgeschlossen werden», berichteten die Ermittler.

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