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    Hacker deckt Schwachstelle bei Online-Personalausweis auf

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    Deutschland,

    Einem Hacker ist es gelungen, ein Konto unter fremden Namen zu eröffnen. Eine bestimmte Funktion des Online-Personalausweis soll nicht sicher sein.

    Ein Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC) bestätigte dem «Spiegel», dass der Hacker einen kritischen Punkt im eID-Verfahren auf mobilen Geräten aufgezeigt habe.
    Ein Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC) bestätigte dem «Spiegel», dass der Hacker einen kritischen Punkt im eID-Verfahren auf mobilen Geräten aufgezeigt habe. - Karl-Josef Hildenbrand/dpa

    Ein Hacker hat laut einem Bericht des «Spiegel» eine Sicherheitslücke bei der Online-Nutzung des deutschen Personalausweises aufgedeckt. Ihm sei es gelungen, mithilfe einer eigenen App anstelle der offiziell vorgesehen «AusweisApp» Login-Daten für die sogenannte eID-Funktion des Personalausweises abzugreifen.

    Dem Bericht zufolge ist diese bei mehr als 50 Millionen Personalausweisbesitzern aktiviert und dient als Grundlage für digitale Behördengänge. Sie wird unter anderem auch zur Identifizierung bei Banken verwendet.

    Mit dem Trick sei es dem Hacker, der unter dem Pseudonym «CtrlAlt» auftritt, geglückt, unter fremden Namen ein Konto bei einer grossen deutschen Bank zu eröffnen.

    Chaos Computer Club: «Realistisches Angriffsszenario»

    Ein Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC) bestätigte dem «Spiegel», dass der Hacker einen kritischen Punkt im eID-Verfahren auf mobilen Geräten aufgezeigt habe. «Das ist ein realistisches Angriffsszenario», sagt der Sprecher dem Nachrichtenmagazin. «Es muss verhindert werden, dass sich eine andere als die offiziell zugelassene AusweisApp im Handy für eID-Authentifizierungen registrieren und einklinken kann».

    Der Hacker habe das zuständige Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits am 31. Dezember über seine Erkenntnisse informiert. Das Bundesamt teilte dem «Spiegel» jedoch mit, dass man keinen Anlass für eine «Änderung der Risikobewertung beim Einsatz der eID» sehe, heisst es in dem Bericht. Es handele sich demnach nicht um einen Angriff auf das eID-System, sondern auf die Endgeräte der Nutzerinnen und Nutzer. Man werde aber eine Anpassung prüfen.

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