Grüne wollen CO2-Steuer und 100 Euro «Energiegeld» für jeden
Die Debatte über Vorschläge für mehr Klimaschutz in Deutschland kommt zum Sommer in Fahrt – und wird konkreter. Auch die CO2-Steuer ist ein Thema.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Freitag präsentierten die Grünen ein Programm, das Strom teurer machen soll.
- Sprit und Heizen soll hingegen günstiger werden.
Im Kampf gegen die Erderwärmung muss Deutschland bald Nägel mit Köpfen machen, um die Ziele einzuhalten. Grössere Veränderungen könnten da nötig werden - unumstritten sind die Vorschläge nicht.
Mit Blick auf geplante Grundsatzentscheidungen im Herbst präsentierten am Freitag die Grünen ein Programm. Dieses solle Sprit und Heizen teurer machen, Strom aber dafür billiger.
Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) stellte noch einmal ein 53-Punkte-Paket ins Schaufenster. Dieses setzt etwa auf erweiterte E-Auto-Prämien und Impulse für die Bahn. Auch SPD und CDU beschlossen jetzt Konzepte.
Dabei liegen Tücken in vielen Details. Mehrbelastungen der Bürger sollen vermieden werden.
«Die Zeit drängt», sagte Parteichefin Annalena Baerbock bei der Vorstellung des Grünen-Konzepts in Berlin. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte, nun sei auch Mut gefragt. Denn wenn man konkret werde, mache man sich angreifbar. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte, Klimaschutz solle auch Innovationsmotor sein.












