Laut dem Update des britischen Geheimdienstes werden sich die schwersten Gefechte auf eine knapp 350 Kilometer lange Frontlinie verlagern.
Ukraine-Krieg - Charkiw
Das ukrainische Militär feuert auf russische Stellungen an der Frontlinie in der Charkiw-Region. Evgeniy Maloletka/AP/dpa - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Demnach soll sich die Frontlinie von Saporischschja bis nach Cherson ziehen.
  • Die beiden Städte sind strategisch wichtige Punkte.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine tritt nach britischen Informationen in eine neue Phase ein. Das britische Verteidigungsministerium rechnet damit, dass sich die schwersten Gefechte auf eine knapp 350 Kilometer lange Frontlinie verlagern, die sich südwestlich nahe Saporischschja bis nach Cherson erstreckt und damit parallel zum Fluss Dnepr verläuft.

Das teilte das Ministerium am Samstagmorgen in seinem regelmässigen Geheimdienst-Update zum Ukraine-Krieg mit. In Saporischschja befindet sich ein von Russland besetztes ukrainisches Atomkraftwerk, das leistungsstärkste in Europa. Cherson ist über eine strategisch wichtige Zugstrecke mit der besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim verbunden.

In Erwartung der ukrainischen Gegenoffensive oder vorbereitend für einen möglichen Angriff versammelten sich die russischen Streitkräfte mit ziemlicher Sicherheit im Süden der Ukraine, schrieben die Briten. Lange russische Militärkonvois bewegten sich weiterhin weg von der ukrainischen Donbass-Region in Richtung Südwesten. Militärische Ausrüstung soll auch aus den russisch besetzten Gebieten Melitopol, Berdiansk und Mariupol sowie über das russische Festland über die Kertsch-Brücke auf die Krim gebracht worden sein.

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