Grippewelle trifft Europa hart – Italien mit 800'000 Fällen

Melisa Zec
Melisa Zec

Italien,

Eine massive Grippewelle trifft Europa mit voller Wucht, besonders Italien kämpft mit 800'000 Fällen. Experten warnen vor Tsunami aus Viren.

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Gripewelle: Mindestens 27 von 38 WHO-Ländern melden hohe oder sehr hohe Aktivität. - keystone

Eine massive Grippewelle erschüttert derzeit viele Länder Europas. Besonders Italien kämpft mit einem «Virus-Tsunami», der das Gesundheitssystem an seine Grenzen bringt, berichtet der «Focus».

In Italien meldete die oberste Gesundheitsbehörde (Istituto Superiore di Sanità, ISS) in einer Woche rund 800'000 Grippefälle. Spitäler arbeiten am Limit, wie der italienische Sender «Rai» berichtet, mit Patienten auf Tragen in den Gängen.

Experte Matteo Bassetti vom Universitätsspital San Martino in Genua spricht von einem Mix aus Influenza-Varianten K, H3N2 und H1N1. Er warnt gegenüber «Rai»: «Die Grippewelle ist wie ein Tsunami

Ursache der Grippewelle

Die aggressive Influenza-Subklade K treibte noch im Dezember 2025 die Infektionen an, schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer Mitteilung. Laut Europas WHO-Regionaldirektor Hans Henri P. Kluge verursacht dieser neue Stamm bis zu 90 Prozent der Fälle in der Region.

Hast du diesen Winter schon eine Grippe erwischt?

Die Saison begann vier Wochen früher als üblich. Mindestens 27 von 38 WHO-Ländern melden hohe oder sehr hohe Aktivität.

In Deutschland nehmen die Fälle zu, mit Influenza-A- und -B-Viren dominant. In der ersten Woche 2026 machten sie 51 Prozent der Proben aus, betont «Medscape».

Ausbreitung in Europa

Das Vereinigte Königreich verzeichnet zudem aussergewöhnlich hohe Zahlen. Auch Australien erlebte laut «The Guardian» kürzlich die schlimmste Grippesaison seit Aufzeichnungsbeginn.

Anna Teresa Palamara vom ISS-Institut betonte gegenüber Rai: «Wir stehen kurz vor dem Höhepunkt der Grippewelle.» Die Feiertage verzögerten die Meldungen.

Bassetti rät Risikopatienten bei Brustschmerzen oder Atemnot sofort ins Spital zu gehen.

Prävention und Impfung

Die WHO betont die Impfung als wichtigste Massnahme. Erste UK-Daten zeigen, dass der aktuelle Impfstoff schwere Folgen mindert.

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Bei einer Grippewelle minder der aktuelle Impfstoff laut WHO schwere Folgen für Betroffene. (Symbolbild) - keystone

Influenza A dominiert EU-weit mit niedriger bis mittlerer Intensität, wie «Euronews» schreibt. Kinder von fünf bis 14 Jahren sind stark betroffen, Hospitalisierungen treten jedoch hauptsächlich bei über 65-Jährigen auf.

Die Grippewelle dauert typisch bis Ende Mai. Die WHO melden keine Hinweise auf pandemische Eskalation.

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Kommentare

User #5029 (nicht angemeldet)

Seit wann endet die Grippewelle ende Mai? Da ist ja schon Sommer??

User #2444 (nicht angemeldet)

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