Greta Thunberg

    Greta Thunberg: Welt fehlt globaler Klima-Anführer

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    Schweden,

    Klima-Aktivistin Greta Thunberg kritisiert Staaten für deren Engagement gegen den Klimawandel. Sie vermisst weiterhin politische Führungsstärke.

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    Klima-Aktivistin Greta Thunberg demonstriert in Stockholm. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Greta Thunberg kritisiert vor dem Klima-Gipfel in Glasgow die Staaten an.
    • Viele Dinge müssten noch passieren, schreibt die Aktivistin in einem Meinungsbeitrag.

    Die führende Klima- und Umweltaktivistin Greta Thunberg vermisst vor der Weltklimakonferenz COP26 weiterhin politische Führungsstärke im Kampf gegen den Klimawandel. Länder wie Grossbritannien und die USA hätten sich fälschlicherweise Führungsrollen beim Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben. Es fehle jedoch an wirklichen Anführern, monierte die junge Schwedin in einem am Donnerstag vom «Guardian» veröffentlichten Meinungsbeitrag.

    «Die Wahrheit ist, dass es keine Klima-Anführer gibt. Noch nicht. Zumindest nicht unter den einkommensstarken Nationen.»

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    Klima-Aktivistin Greta Thunberg. - AFP/Archiv

    Damit die Weltklimakonferenz in Glasgow ein Erfolg werde, müssten viele Dinge passieren, schrieb die 18-Jährige.

    Greta Thunberg: «Hoffnung beginnt mit Ehrlichkeit»

    «Aber vor allem braucht es Ehrlichkeit, Solidarität und Mut.» Obwohl die Klimakrise weiterhin nicht wie eine Krise behandelt werde, gebe es immer noch Hoffnung. «Aber Hoffnung beginnt mit Ehrlichkeit.»

    Die Fakten seien glasklar, würden aber nicht akzeptiert, kritisierte Thunberg. «Wir weigern uns anzuerkennen, dass wir uns jetzt dazwischen entscheiden müssen, ob wir den lebenden Planeten oder unsere nicht nachhaltige Lebensweise retten.»

    klimawandel
    Greta Thunberg: Länder wie Grossbritannien und die USA hätten sich fälschlicherweise Führungsrollen beim Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben. - Keystone

    Wolle man die Ziele des Pariser Klimaabkommens einhalten, brauche es unmittelbare, drastische, jährliche Emissionsverringerungen, wie sie die Welt noch nie gesehen habe, so Thunberg. «Wir müssen uns daran erinnern, dass wir das hier immer noch umkehren können. Das ist vollkommen möglich, wenn wir bereit sind, uns zu ändern.» Was es dafür brauche, sei ein globaler Anführer, der mutige Schritte mache.

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