Gift in Babynahrung: «Hipp»-Erpresser in Österreich gefasst
Seit Mitte April sind wegen einer Erpressung vergiftete Gläschen Babynahrung in Europa im Umlauf. Nun wurde der Täter gefasst.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Krimineller wollte das Unternehmen "Hipp" erpressen.
- Dazu versetzte er Babynahrung des Konzerns mit Rattengift.
- Nun konnte der Täter gefasst werden und wird aktuell verhört.
Seit Wochen hält eine Erpressung Europa in Atem.
Kriminelle hatten mehrere Gläser Babynahrung von «Hipp» vergiftet und in Umlauf gebracht. Sie versuchten das Unternehmen so zu erpressen.
Doch der Plan ging nicht auf. Grund dafür: Das Erpressungs-Mail ging im «Hipp»-Postfach unter.
Die sechs mit Gift versetzten Gläser gerieten in Umlauf. Bis heute fehlt von einem der Gläschen jede Spur.
Täter gefasst, Motiv unklar
Nun der Durchbruch, wie die «Kronen Zeitung» berichtet: Im österreichischen Bundesland Salzburg konnte eine Person festgenommen werden.
Ersten Erkenntnissen zufolge soll es sich um einen Einzeltäter handeln. Zur Zeit wird der Erpresser verhört.
Doch er soll sich dabei nicht kooperativ zeigen. Darum ist unklar, was der Täter mit dem Gift bezwecken wollte.
Immerhin ist mittlerweile klar, dass den Gläschen Babynahrung nur wenig Rattengift beigemengt war. Es seien in einem der entdeckten Gläser nur 15 Mikrogramm des Gifts festgestellt worden. Das hatte ein Gutachten der Staatsanwaltschaft Eisenstadt ergeben.












