Gewaltsame Ausschreitungen bei Protesten in Irland

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    Bei Protesten vor einer Asylbewerber-Unterkunft in Dublin wurden Polizisten mit Feuerwerkskörpern und Steinen angegriffen.

    Proteste in Irland
    Auch ein Polizeifahrzeug sei vor dem Hotel bei Saggart südwestlich von Dublin in Brand gesetzt worden. (Archivbild) - keystone

    Bei Protesten vor einer Unterkunft für Asylbewerber in Dublin ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Polizisten seien mit Feuerwerkskörpern, Glasflaschen und Ziegelsteinen angegriffen worden.

    Auch ein Polizeifahrzeug sei vor dem Hotel bei Saggart südwestlich von Dublin in Brand gesetzt worden, teilte die irische Polizei Gardaí mehreren Medienberichten zufolge mit. Das Hotel wurde als Asylbewerberunterkunft genutzt. Ob sich zum Zeitpunkt des Protests dort Schutzsuchende aufhielten, war zunächst unklar.

    Sechs Menschen wurden demnach am Dienstagabend festgenommen. Der irische Regierungschef Micheál Martin verurteilte die gewaltsamen Angriffe auf die Beamten aufs Schärfste: Es gebe keine Rechtfertigung für die «abscheulichen» Übergriffe, «die alle richtig denkenden Menschen schockieren», teilte der Taoiseach in einem X-Beitrag mit.

    Etwa 2000 Menschen versammelten sich laut dem irischen öffentlich-rechtlichen Sender RTÉ bei dem Protest. Zum Anlass für die Ausschreitungen hatten sie laut Medien einen sexuellen Übergriff auf ein Mädchen in der Gegend genommen.

    Polizei erwartet Gewalt bei Dublin-Protest durch Hassgruppen

    RTÉ zitierte den Einsatzleiter der Polizei, wonach es sich um eine Versammlung handelte, «die in sozialen Medien von unterschiedlichen Gruppen organisiert wurde, die Hass und Gewalt säen und andere dazu ermutigen, sich zu beteiligen». Demnach stellte sich die Polizei bereits Stunden vor dem Protest auf gewalttätige Ausschreitungen ein.

    Die Demonstranten versuchten Polizeiangaben zufolge auch, eine Polizeikette mit Pferdewagen zu durchbrechen. Ein Polizeihubschrauber sei zudem mit Lasern gestört worden. Eine Beamtin sei am Fuss verletzt worden.

    «Diese Handlungen können nur als Rowdytum bezeichnet werden. Es handelte sich um einen Mob, der gewalttätig gegen die Gardaí vorging», sagte Kommissar Justin Kelly laut der Nachrichtenagentur PA.

    Im Sommer kam es auch in England etwa immer wieder zu Protesten vor Hotels, in denen Asylbewerber untergebracht sind.

    Kommentare

    User #6474 (nicht angemeldet)

    Liegt an der Musik "Dropkick Murphys", "Flogging Molly"usw....LOL LOL.... Da kan man sogar als nicht Ire nicht anderst LOL LOL

    User #2973 (nicht angemeldet)

    Wenn inkompetente Politiker die Sicherheit für das Volk nicht mehr sicherstellt, wird sie halt in die eigene Hand genommen, mit allen tauglichen und untauglichen Mitteln. Die Politik hat diese Proteste selbst zu verantworten.

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