Zürcher Gericht befragt 25-Jährigen nach Messerangriff auf Kinder
Vor dem Bezirksgericht Zürich hat am Donnerstagmorgen der Prozess gegen einen chinesischen Studenten begonnen. Dem Mann wird mehrfacher versuchter Mord an drei Kindergartenkindern in Zürich vorgeworfen.

Die Verhandlung startete mit der Befragung des Beschuldigten. Die Anklage wirft dem Mann vor, im Herbst 2024 gezielt und besonders skrupellos auf eine Gruppe von Kindergartenkindern eingestochen zu haben. Drei Kinder wurden schwer verletzt.
Zu seinem Zustand während der Tat befragt, erklärte der Beschuldigte vor Gericht, er sei damals verrückt gewesen. Er habe sich in einer eigenen Welt befunden, aus der er nicht mehr habe herauskommen können.
Im Zentrum des Prozesses steht deshalb die Schuldfähigkeit des Beschuldigten. Diese wird durch ein psychiatrisches Gutachten angezweifelt, welches dem Mann zur Tatzeit eine schwere psychotische Störung attestiert. Der zuständige Gutachter wird im weiteren Verlauf der Verhandlung befragt werden.










