Gedenkfeier für Papst Franziskus mit Messe und Gedenktafel
Ein Jahr nach seinem Tod wird Papst Franziskus in der Basilika Santa Maria Maggiore geehrt – mit Rosenkranz, Gedenktafel und Messe.

Rom gedenkt am Dienstag, dem 21. April, des verstorbenen Papsts Franziskus zum ersten Mal. Wie der «ORF» berichtet, hat die Basilika Santa Maria Maggiore ein feierliches Programm angekündigt.
Den Auftakt bildet um 17 Uhr ein Rosenkranzgebet in der Cappella Paolina der Basilika. Danach soll eine Gedenktafel enthüllt werden, die an die enge Verbindung des Papstes zur Marienikone «Salus Populi Romani» erinnert.
Die Inschrift würdigt laut dem «ORF», dass Franziskus dort 126-mal im Gebet verweilte und nun ebendort ruht. Um 18 Uhr folgt eine Gedenkmesse, deren Botschaft von Papst Leo XIV. verlesen wird.
Papst Leo XIV. ist nicht vor Ort
Die Feier wird auch auf einem Grossbildschirm vor der Basilika sowie im Internet übertragen, meldet der «ORF».
Der amtierende Papst befindet sich derzeit auf einer apostolischen Reise in Afrika. Wie «Vatican News» berichtet, reist Leo XIV. am 21. April von Angola nach Äquatorialguinea weiter – der letzten Station seiner Afrika-Reise.
Laut «Vatican News» hatte bereits am Ostermontag Leo XIV. öffentlich an seinen Vorgänger erinnert. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz würdigte er das «grosse Zeugnis des Glaubens und der Liebe», das Franziskus hinterlassen habe.
Ein «unvollendeter Reformer»
Franziskus starb am 21. April 2025 im Alter von 88 Jahren an einem Schlaganfall, berichtet der «ORF».

Er wurde nicht unter der Peterskirche beigesetzt, sondern auf eigenen Wunsch in der Basilika Santa Maria Maggiore.
Wie «katholisch.de» analysiert, hat Franziskus die katholische Kirche stärker synodal, sozial und weltkirchlich ausgerichtet. Kommentatoren bezeichnen ihn demnach als «unvollendeten Reformer», dessen Schriften zu Umwelt, Armut und Familie nachhaltig wirken.












