Frank Ulrich Montgomery fürchtet eine Mutation des Corona-Virus, die so ansteckend ist wie die Delta-Variante und so gefährlich wie Ebola.
ARCHIV - Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages, steht auf einem Podium. (Archivbild) Foto: Guido Kirchner/dpa
ARCHIV - Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages, steht auf einem Podium. (Archivbild) Foto: Guido Kirchner/dpa - sda - Keystone/dpa/Guido Kirchner

Das Wichtigste in Kürze

  • Ebola ist eine Infektionskrankheit, die ohne Medikamente tödlich endet.
  • Der Vorsitzende des Weltärztebundes fürchtet neue Covid-Mutationen.
  • Diese könnten immer gefährlicher werden.

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor der Entstehung gefährlicher Varianten des Coronavirus.

Der Weltärzte-Chef warnt vor gefährlichen und noch ansteckenderen Varianten. Man dürfe dem Virus keine Chance gebe, zu mutieren.

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor der Entstehung gefährlicher Varianten des Coronavirus. «Meine Sorge ist, dass es zu einer Variante kommen könnte, die infektiös ist wie Delta und so gefährlich wie Ebola.» Dies sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Die neue südafrikanische Variante B.1.1.529 sei ein gutes Beispiel dafür, dass man dem Virus keine Chance zur Mutation geben dürfe.

Um weitere Varianten zu verhindern, werde es nötig sein, die Welt noch jahrelang zu impfen, sagte Montgomery.

Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen und endet sehr oft tödlich. Ohne Medikamente sterben rund 50 Prozent der Kranken. Der Anteil kann je nach Virusart auch deutlich darunter oder darüber liegen. Der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch war 2014/2015 in Westafrika, damals kamen mehr als 11'000 Menschen ums Leben.

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