Feinstaub belastet Menschen und Ökosysteme

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    Genève,

    Treibhausgasemissionen durch menschliche Aktivitäten und Waldbrände sorgen für schlechte Luft. Nicht nur für Menschen ist das gefährlich.

    CO₂-Hufabdruck
    New York City hat den grössten CO₂-Hufabdruck in den USA - Seth Wenig/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut der Weltwetterorganisation sterben jährlich 4,5 Millionen Menschen wegen Feinstaubs.
    • Zudem wird die Ernte in besonders betroffenen Regionen um bis zu 15 Prozent reduziert.
    • Ein kleiner Lichtblick: 2023 lag die Luftqualität in Europa und China über dem Schnitt.

    Luftverschmutzung ist nicht nur für Menschen gefährlich, sie beeinträchtigt auch die Landwirtschaft, die Wasserqualität, die biologische Vielfalt und die Kohlenstoffspeicherung. Das berichtet die Weltwetterorganisation (WMO) in ihrem jährlichen Bericht über die Luftqualität.

    Luftverschmutzung verursacht nach WMO-Angaben jährlich mehr als 4,5 Millionen vorzeitige Todesfälle und hohe wirtschaftliche und ökologische Kosten. Sie hat zahlreiche Komponenten. «Die chemischen Stoffe, die zu einer Verschlechterung der Luftqualität führen, werden normalerweise gemeinsam mit Treibhausgasen ausgestossen», berichtet die WMO. Schadstoffe wie Stickstoffverbindungen, Schwefelverbindungen oder Ozon können sich auf der Erdoberfläche absetzen und belasteten die Natur.

    Luftverschmutzung beeinträchtigt Landwirtschaft

    Berichte aus China und Indien legten nahe, dass Feinstaub Ernten in besonders belasteten Gegenden um 15 Prozent reduzieren können. Unter anderem komme durch Feinstaubablagerungen weniger Sonnenlicht auf Pflanzenblätter.

    Feinstaub
    Feinstaub sorgt für Millionen Tote und Ernteausfälle. - keystone

    Die Landwirtschaft trage auch selbst zur Luftverschmutzung bei, weil beim Abbrennen von Feldern, dem Einsatz von Düngemitteln und der Lagerung und Verwendung von Dung Feinstaub entstehe.

    Lichtblick Europa und China

    In Europa und China sei die Luft im vergangenen Jahr besser gewesen als im langjährigen Durchschnitt, berichtete die WMO. Dagegen hätten Waldbrände in Nordamerika dort für besonders schlechte Luft gesorgt.

    Die WMO hat unter anderem Ergebnisse aus Feinstaub-Messungen des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus und der US-Raumfahrtbehörde Nasa mit dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2023 verglichen.

    Sie bezieht sich dabei auf Feinstaub mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner als 2,5 Mikrometer (PM2,5). Er ist gefährlich, weil die feinen Partikel tief in die Atemwege eindringen, dort länger bleiben und die Lunge nachhaltig schädigen können.

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    Kommentare

    User #5732 (nicht angemeldet)

    Ui jetzt gets aber ab kein Auto als Gegner was kommt von den von Greta nun die slelber Fliegt? Ich bin gespannt was für Ideen nun kommen

    User #3972 (nicht angemeldet)

    Die Luft weltweit ist heute um Potenzen besser als noch im letzten Jahrhundert. Überall sind Smog- und Feistaubbelastung massiv gesunken. Und das ist auch gut so. Bedeutet aber auch erhöhte Sonneneinstrahlung resp. Wärmebelastung...

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