FDP-Politiker Faber erwartet kein Ende der Debatte um Kampfjets für Ukraine

AFP
AFP

Deutschland,

Der FDP-Verteidigungspolitiker Marcus Faber hält es nicht für sinnvoll, in der Debatte um weitere Waffenlieferungen an die Ukraine Systeme wie Kampfjets vorschnell auszuschliessen.

MiG-29 in Polen
MiG-29 in Polen - AFP

«Wir haben glaube ich in den letzten zwölf Monaten alle festgestellt, dass rote Linien generell nicht so sinnvoll sind», sagte Faber in der Sendung «Frühstart» von RTL und ntv. Denn der Angriffskrieg Russlands verändere sich, und darauf müsse reagiert werden.

Er gehe davon aus, dass es in diesem Jahr eine «Debatte» über die Lieferung von Kampfjets geben werde, sagte Faber. Auf die Frage, welche Jets Deutschland liefern werde, sagte der FDP-Politiker: «Im Zweifel ist für uns natürlich der Tornado ein System, was wir sowieso zum Ende des Jahrzehnts aus der Bundeswehr ausmustern. Das wäre dann der erste Punkt zum Diskutieren.»

Allerdings gehe es gerade eher um andere Typen von Kampfjets. Tornado oder Eurofighter, die bei der Bundeswehr im Einsatz sind, seien in erster Linie nicht das, was die Ukraine jetzt brauche, sagte Faber. «MiG-29 sind dort im Gespräch oder F-16. Gerade die MiG-29 als sowjetische Modelle sind etwas, was die Ukraine auch schon kennt.»

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

WM 2026
13 Interaktionen
Nati-Alarm!
Schulhaus Obermeilen Meilen
240 Interaktionen
6 Tage nach Eröffnung

MEHR IN NEWS

Seoul
lebenskosten
40 Interaktionen
Studie warnt
Selenskyj
9 Interaktionen
Kiew

MEHR AUS DEUTSCHLAND

6 Interaktionen
Düsseldorf
Friedrich Merz
15 Interaktionen
Berlin
Wilke Skandal Prozess
3 Interaktionen
Sieben Jahre danach
komet
Komet 3l/Atlas