Fast 150 Bergleute nach Beschuss in ukrainischer Mine eingesperrt

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Fast 150 Bergleute sitzen nach einem russischen Angriff unter Tage in der Kohlegrube Biloserske in der Ostukraine fest. Ein Arbeiter starb.

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Dobropillja in der Region Donezk wird von ukrainischen Truppen gehalten. Das betroffene Bergwerk liegt rund 15 km von der Front entfernt. (Archivbild) - keystone

Fast 150 Bergleute in der Ostukraine sitzen Medien zufolge wegen eines russischen Angriffs auf ihre Kohlegrube unter Tage fest. Durch den Beschuss sei die Stromversorgung der Grube von Biloserske bei Dobropillja ausgefallen, berichteten ukrainische Medien.

Der Betreiber, der ukrainische Stromversorger DTEK, nannte den genauen Ort nicht, bestätigte aber auf Telegram den Angriff. Ein Arbeiter sei getötet, drei weitere verletzt worden. Es werde versucht, 146 eingeschlossene Bergarbeiter wieder an die Oberfläche zu holen.

Der Chef der Bergarbeitergewerkschaft, Mychajlo Wolynez, sprach von 148 eingeschlossenen Bergleuten. Ein örtlicher Telegramkanal zeigte das Foto einer dichten schwarzen Rauchwolke über dem Bergwerk.

Russischer Vorstoss bei Dobropillja abgewehrt

Dobropillja liegt in dem Teil des ukrainischen Gebietes Donezk, der bislang von ukrainischen Truppen verteidigt wird. Vor einigen Wochen waren russische Stosstrupps durch die dünn besetzten ukrainischen Linien bis kurz vor die Bergbaustadt vorgedrungen. Die Ukrainer drängten die Russen aber wieder zurück. Das betroffene Bergwerk liegt etwa 15 Kilometer von der Front entfernt.

Die Ukraine versucht, ihre Industrieanlagen und Bergwerke trotz des Risikos russischer Angriffe in Betrieb zu halten. Das Land verteidigt sich seit dreieinhalb Jahren gegen die russische Invasion.

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Kommentare

User #2073 (nicht angemeldet)

Der Präsident ist schon unterwegs, nur Geduld

User #7691 (nicht angemeldet)

Wie dumm ist das denn. Wer schickt denn die Bergleute unter Tage wo die Front nur 15 km entfernt ist.

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