In einem Mehrfamilienhaus in Göteborg kam es zu einer Explosion. Zahlreiche Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Wie es dazu kam, ist noch unklar.
Ein Feuerwehrmann ist nach der Explosion im Einsatz. Foto: Bjorn Larsson Rosvall/TT News Agency/AP/dpa
Ein Feuerwehrmann ist nach der Explosion im Einsatz. Foto: Bjorn Larsson Rosvall/TT News Agency/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In der schwedischen Grossstadt Göteborg hat es eine grössere Explosion mit mutmasslich mehreren Schwerverletzten gegeben.

Die Detonation ereignete sich nach Angaben der Polizei am frühen Dienstagmorgen in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Annedal. Im Anschluss soll es zu einem Brand gekommen sein.

Wie der Rundfunksender SVT und weitere schwedische Medien berichteten, wurden 23 Menschen ins Krankenhaus gebracht, fünf davon mit Rettungswagen und 18 mit Bussen. Die grosse Mehrheit von ihnen soll nur leichtere Verletzungen erlitten haben, manche aber auch schwere.

Hunderte Menschen seien evakuiert worden, einige auch aus den Fenstern des Gebäudes gesprungen, sagte der Einsatzleiter der Rettungskräfte demnach. Der Brand sei noch nicht unter Kontrolle. Eine SVT-Reporterin berichtete vor Ort, dass auch mehr als drei Stunden nach der Explosion kräftiger Rauch aus dem Haus komme.

Hintergründe der Explosion blieben zunächst unklar. In Schweden kommt es in den vergangenen Jahren jedoch immer wieder zu vorsätzlich herbeigeführten Detonationen, deren Hintergründe im Banden-Milieu liegen. Dabei werden aber nur selten Menschen verletzt.

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