Bei Bergungsarbeiten eines Grubenunglücks in Polen sind acht Rettungskräfte durch eine weitere Methangas-Explosion verletzt worden.
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Bei einer Methangas-Explosion während Bergungsarbeiten verletzten sich acht Rettungskräfte. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Fünf Tote starben bei einem Grubenunglück in einem polnischen Steinkohlebergwerk.
  • Bei den Bergungsarbeiten kam es erneut zu Explosionen.
  • Acht Rettungskräfte wurden verletzt, drei von ihnen schwer.

Wieder eine Methangas-Explosion im Steinkohlebergwerk. Acht Rettungskräfte wurden dabei teils schwer verletzt. Ein Krisenstab berät darüber, wie es nun weitergeht mit den Bergungsarbeiten.

Bei Bergungsarbeiten nach einem Grubenunglück mit fünf Toten ist es in einem polnischen Steinkohlebergwerk erneut zu Methangas-Explosionen gekommen.

Acht Retter wurden dabei verletzt, drei von ihnen schwer, wie der Chef der Gebietsverwaltung Schlesien der Nachrichtenagentur PAP sagte.

Sieben Menschen werden nach Verschüttung gesucht

In dem Bergwerk im schlesischen Pniowek südlich von Kattowitz hatten sich am Mittwoch bereits zwei Methangas-Explosionen ereignet. Mehrere Bergleute und Retter wurden dabei verschüttet. Fünf Menschen konnten nur noch tot geborgen werden, nach sieben weiteren Verschütteten wird weiter gesucht.

Bergungssteams hatten am Donnerstag versucht, eine Rohrleitung zum Unglücksort zu verlegen, um die Luft mit Sauerstoff anzureichern. Dabei habe sich die Atmosphäre unter Tage jedoch ganz plötzlich verschlechtert, sagte der Leiter der Rettungsaktion.

Als sich zwei Bergungsteams bereits zurückgezogen hätten, sei es zu der Serie von Explosionen gekommen. Die Bergungsarbeiten wurden zunächst unterbrochen. Über das weitere Vorgehen will am Freitag ein Krisenstab beraten.

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