Böller versetzt Hündin in Panik – sie flüchtet 12 Kilometer!

Vivian Balsiger
Vivian Balsiger

Österreich,

Ein lauter Knall: Die Hündin Leiali rannte am Samstagabend in Todesangst zwölf Kilometer quer durch Enns – über Strassen, Brücken und mitten durch den Verkehr.

Hündin
Die Hündin Leiali rannte vor lauter Schreck wegen eines Silvesterböllers 12 Kilometer. - LPD Oberösterreich

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Samstag gegen 17 Uhr wurde in Enns in Oberösterreich ein Böller abgelassen.
  • Eine Hündin erschreckte sich so sehr, dass sie ganze zwölf Kilometer wegrannte.
  • Nach vier Stunden konnte die Vierbeinerin von der Polizei gerettet werden.

Dass Silvesterknaller für Tiere puren Stress bedeuten, ist längst bekannt. Doch was die Saluki-Hündin Leiali aus Enns in Oberösterreich erlebte, sprengt jede Vorstellung. Und das noch vor Silvester.

Ein lauter, verfrühter Böller – am Samstag gegen 17 Uhr – reichte aus. Der laute Knall versetzte die Hündin in pure Panik. In ihrer Angst sprang sie über den Gartenzaun ihrer Besitzerin und rannte los.

Zwölf Kilometer legte Leiali auf ihrer Flucht zurück.

Quer durch das Stadtgebiet von Enns, über die Donaubrücke Mauthausen, weiter auf die Landesstrasse B3 Richtung Linz.

Die Landespolizeidirektion Oberösterreich berichtet, dass die Polizeistreife den Verkehr mehrmals wieder auf Schritttempo bremsen musste, um eine Kollision zu verhindern.

Rettung dauerte vier Stunden

Der Einsatz dauerte vier Stunden. Erst mithilfe einer Passantin gelang es schliesslich, die völlig verängstigte Hündin einzufangen.

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Die Erleichterung war gross: Dank einem Chip konnte die Besitzerin rasch ausfindig gemacht werden. Kurz konnte sie Leiali wieder in die Arme schliessen.

Wer den Knallkörper gezündet hatte, bleibt unbekannt.

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Kommentare

User #8568 (nicht angemeldet)

Hoffe nur, dass der Hündin nichts passiert ist und es ihr gut geht!

User #6420 (nicht angemeldet)

Salukis sind äusserst sensibel. Das kann man ihnen ja auch ansehen, wenn man richtig guckt. Habe mich kürzlich mit ihnen beschäftigt, weil von dieser grossen Schönheit und Anmut fasziniert. Was die armen Tiere mit den Menschen oft durchmachen müssen, ist einfach nicht lustig.

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