Ex-Schatzmeister von spanischer Regierungspartei inhaftiert

    Keystone-SDA
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    Spanien,

    Luis Bárcenas muss für 33 Jahre ins Gefängnis. Dem ehemaligen Schatzmeister der spanischen Regierungspartei wird vorgeworfen, eine Schmiergeldkasse der Partei verwaltet und Millionensummen in der Schweiz versteckt zu haben.

    Luis Bárcenas, wurde inhaftiert, weil er unter anderem Millionengelder in der Schweiz versteckt hat.
    Luis Bárcenas, wurde inhaftiert, weil er unter anderem Millionengelder in der Schweiz versteckt hat. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Luis Bárcenas befindet seit dem gestrigen Montag in Haft.
    • Er wurde zu einer Gefängnisstrafe von 33 Jahren und vier Monaten verurteilt.
    • Der Ex-Schatzmeister von spanischer Regierungspartei soll unter anderem Millionensummen in der Schweiz versteckt haben.

    Der zu 33 Jahren Gefängnis verurteilte, ehemalige Schatzmeister der regierenden Volkspartei (PP) in Spanien, Luis Bárcenas, ist am Montag inhaftiert worden. Dies teilte der nationale Staatsgerichtshof mit. Anstatt Bárcenas eine Freilassung auf Kaution zu ermöglichen, sei er direkt ins Gefängnis gebracht worden, hiess es.

    Wegen seiner Rolle in der Bestechungsaffäre der PP war Bárcenas zuvor zu 33 Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Er war für schuldig befunden worden, eine Schmiergeldkasse der Partei verwaltet und Millionensummen in der Schweiz versteckt zu haben.

    Weitere Mitglieder der Regierungspartei angeklagt

    Ebenfalls direkt ins Gefängnis geschickt wurden am Montag ein verurteilter Ex-Bürgermeister der PP sowie ein ehemaliger Regionalminister der Partei. Am Mittwoch soll über weitere Fälle entschieden werden.

    In dem Prozess waren in der vergangenen Woche 29 Angeklagte, darunter ehemalige Führungskader der PP wegen Korruption, Unterschlagung, Geldwäsche und illegaler Bereicherung zu insgesamt 351 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Wegen der Bestechungsaffäre wird das spanische Parlament am Donnerstag und Freitag über ein Misstrauensvotum gegen die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy beraten.

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