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    EU warnt Trump vor Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Die EU warnt Trump vor neuen Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte.

    Donald Trump
    Donald Trump in der Air Force One. - keystone

    «Die Europäische Union warnt US-Präsident Donald Trump vor der Einführung neuer Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte. «Die EU sieht keine Rechtfertigung für die Verhängung von Zöllen auf ihre Exporte.» Dies teilte die für die Handelspolitik zuständige EU-Kommission in Brüssel mit.

    «Wir werden handeln, um die Interessen europäischer Unternehmen, Arbeitnehmer und Verbraucher vor ungerechtfertigten Massnahmen zu schützen.» Die Behörde unter der Leitung von Ursula von der Leyen betonte zudem, dass die Verhängung von Zöllen aus Sicht der EU rechtswidrig und wirtschaftlich kontraproduktiv wäre.

    Mögliche Gegenmassnahmen seitens der EU

    «Mit der Einführung von Zöllen würde die US-Regierung ihre eigenen Bürger besteuern, die Kosten für Unternehmen erhöhen und die Inflation anheizen», heisst es in der Erklärung. Darüber hinaus verstärkten Zölle wirtschaftliche Unsicherheiten und stören die Effizienz und Integration globaler Märkte.

    Zum Thema von möglichen Gegenmassnahmen der EU heisst es in der Erklärung: «Wir werden nicht auf allgemeine Ankündigungen ohne Details oder schriftliche Klarstellung reagieren.» Derzeit liege noch keine offizielle Mitteilung über die Verhängung zusätzlicher Zölle auf EU-Waren vor.

    Historischer Kontext: Trumps erste Amtszeit

    Trump hatte zuvor angekündigt, Stahl- und Aluminiumimporte in die Vereinigten Staaten mit Zöllen von 25 Prozent belegen zu wollen. Details sollen Anfang dieser Woche verkündet werden. Dies erklärte der Republikaner während eines Fluges mit der Präsidentenmaschine Air Force One vor Journalisten.

    Bereits in seiner ersten Amtszeit hatte Trump Zölle auf europäische Stahl- und Aluminiumimporte eingeführt. Sie wurden während der Amtszeit des von 2021 bis Januar dieses Jahres regierenden US-Präsidenten Joe Biden allerdings über ein Stillhalteabkommen entschärft. Es kam zustande, nachdem die EU die US-Zölle mit Ausgleichszöllen auf US-Produkte wie Jeans, Bourbon-Whiskey, Motorräder und Erdnussbutter gekontert hatte.

    Kommentare

    User #2655 (nicht angemeldet)

    Das wird ihn dann beeindrucken, wenn seine Amerikaner mehr Geld für die Waren bezahlen müssen, die er unter Zoll nimmt. Ich, warte nur daruf , dass es es seine Bevölkerung merkt, welch dämlichen Präsidenten sie haben. Die Amerikanische Wirtschaft wird noch richtig leiden,

    User #3958 (nicht angemeldet)

    Haben hier einige das Gefühl, Trump sei Gott? Die werden noch wohin ihr Superpräsident das Land führt!!!!!

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