EU

    Umweltschützer: Neuseeland verletzt Klimaschutz-Absprachen mit EU

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Die niederländische Umweltorganisation Both Ends hat bei der EU-Kommission eine Beschwerde gegen Neuseeland eingelegt wegen des mutmasslichen Vorstosses gegen ein Handelsabkommen mit der EU. Neuseeland soll der Organisation zufolge Umwelt- oder Klimaschutzgesetze abgeschwächt und damit gegen Absprachen in dem Handelsabkommen verstossen haben.

    ARCHIV - Fahnen der Europäischen Union wehen vor dem Berlaymont-Gebäude in Brüssel, dem Sitz der EU-Kommission. Foto: Alicia Windzio/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Fahnen der Europäischen Union wehen vor dem Berlaymont-Gebäude in Brüssel, dem Sitz der EU-Kommission. Foto: Alicia Windzio/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Alicia Windzio

    Ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel bestätigte den Eingang der Beschwerde. Die Kommission werde nun den Fall prüfen. «Nachhaltigkeit ist ein zentraler Pfeiler der Beziehungen zwischen der EU und Neuseeland», sagte der Sprecher. Das Freihandelsabkommen solle sicherstellen, dass Handel und Investitionen das übergeordnete Ziel einer nachhaltigen Entwicklung unterstützten.

    Die neuseeländische Regierung hatte nach Angaben der Umweltschützer nach Unterzeichnung des Abkommens etwa die Suche nach neuen Öl- und Gasfeldern im Meer wieder aufgenommen. Auch sei mit einem neuen Gesetz ein laufendes Klimaschutzverfahren beendet worden. Nach Angaben von Both Ends hat Neuseeland auch seine Zusagen im Rahmen des Pariser Klimaabkommens abgeschwächt.

    Beschwerde wird unterstützt

    Die Umweltorganisation wird in ihrer Beschwerde unterstützt von neuseeländischen Partnerorganisationen. Da diese aber keinen Sitz in der EU haben, dürfen sie formell auch keine Beschwerde einreichen.

    Nach der Prüfung der Beschwerde können nach Angaben der Organisation Gespräche mit der Regierung in Neuseeland folgen. Sollte dies zu keiner Lösung führen, werde eine unabhängige Expertenkommission den Fall prüfen und die Ergebnisse vorlegen.

    Kommentare

    User #5816 (nicht angemeldet)

    Es wird höchste Zeit, dass der EU-NGO-Sumpf ausgetrocknet wird.

    User #4941 (nicht angemeldet)

    Nieder mit der EU-Diktatur!!

    Weiterlesen

    Dargebotene Hand
    140 Interaktionen
    «Weniger empathisch»
    Martin Jucker.
    305 Interaktionen
    Einbrüche

    MEHR IN POLITIK

    Israel-Krieg
    Beirut/Berlin
    Zürich
    1 Interaktionen
    Schwyz

    MEHR EU

    eu china
    8 Interaktionen
    «Protektionismus»
    Erdbeben
    24 Interaktionen
    Brüssel
    55 Interaktionen
    Strassburg
    EU-Flagge
    13 Interaktionen
    Strassburg

    MEHR AUS BELGIEN

    EU staatsanwaltschaft
    12 Interaktionen
    Brüssel
    14 Interaktionen
    Lüttich
    Ursula von der Leyen
    56 Interaktionen
    Brüssel
    ukraine von der Leyen
    38 Interaktionen
    Haushaltsloch