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    EU-Kommission gibt 1,23 Milliarden für mentale Gesundheit

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    Belgien,

    In der EU haben immer mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen. Die EU-Kommission will nun mehr in diesen Sektor investieren.

    mentale gesundheit
    91 Prozent der befragten Schweizer sehen den Erhalt der psychischen Gesundheit in einem aktuellen und zukünftigen Job als wichtig an. (Symbolbild) - Fabian Sommer/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die EU-Kommission will mehr Geld in mentale Gesundheit investieren.
    • Dazu wird ein Budget von 1,23 Milliarden Euro aufgestellt.

    Bereits vor der Corona-Pandemie hatten viele Menschen in der EU psychische Probleme. Seither hat sich die Lage deutlich verschärft. Die EU-Kommussion will nun Betroffene mehr unterstützen. Mit mehr als einer Milliarde Euro will die EU-Kommission Menschen mit psychischen Problemen helfen und so etwa Selbstmorde verhindern.

    Die Brüsseler Behörde stellte nun 20 verschiedene Initiativen vor, die mit künftig insgesamt 1,23 Milliarden Euro aus EU-Mitteln gefördert werden.

    Ziel ist es, die mentale Gesundheit von Menschen stärker in den Vordergrund zu rücken, wie EU-Kommissarin Stella Kyriakides sagte.

    Unterstützung für gefährdete Menschen

    Vorgesehen ist laut Mitteilung etwa eine europäische Initiative zur Depressions- und Selbstmordprävention. Die Kommission will auch mehr gegen Stress und andere Probleme am Arbeitsplatz unternehmen. Auch will sie 2024 dabei helfen, ein Netzwerk für die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aufzubauen, erklärte Kyriakides weiter.

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die Massnahmen als wichtigen Schritt zur Unterstützung der am meisten gefährdeten Menschen. Dazu zählten etwa Menschen, die aus der Ukraine fliehen würden.

    Lage in der EU hat sich verschärft

    Bereits vor der Corona-Pandemie hatten laut Angaben der Kommission rund 84 Millionen Menschen in der EU psychische Probleme. Die Lage habe sich seitdem weiter verschärft. Von der Leyen hatte in ihrer Rede zur Lage der Union im vergangenen Jahr eine EU-Strategie für psychische Unterstützung angekündigt.

    Vielen falle es noch immer schwer, über Probleme wie Depressionen, Angstzustände oder Essstörungen zu sprechen. Ebenso, sich Hilfe zu suchen, sagte Kyriakides.

    «Es fällt uns leicht, über unsere körperlichen Probleme zu sprechen, aber wir verschweigen den psychischen Schmerz, den wir oft empfinden. Als ob das ein Zeichen für persönliches Versagen wäre.» Pro Jahr kostet fehlende Verbesserung laut Schätzungen der Kommission 600 Milliarden Euro.

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