Erschlagen: Ceuta-Immigranten töten Delfin-Baby
Schock-Vorfall am Strand von Ceuta: Eine Gruppe Migranten soll ein Delfin-Baby aus dem Meer gezogen und mit einem Stock erschlagen haben.

Das Wichtigste in Kürze
- In Ceuta sollen Migranten ein Delfin-Baby aus dem Meer geholt und mit einem Stock getötet haben.
- Kurz zuvor soll ein Mann versucht haben, eine Gans zu fangen, offenbar um sie zu töten und zu essen.
- Nach dem Massenansturm aus Marokko waren auch Wochen später noch rund 5000 Migranten in Ceuta.
Wochen nach dem Ansturm Tausender Migranten aus Marokko sorgt ein weiterer Vorfall für Aufsehen. Am Strand sollen mehrere Migranten ein Delfin-Baby aus dem Meer geholt und getötet haben.
Wie die spanische Zeitung «El Faro de Ceuta» berichtet, wurde die Gruppe am Mittwoch dabei beobachtet. Einer der Männer soll das Jungtier aus dem Wasser gehoben und in die Luft gehalten haben.
Das Delfin-Baby war offenbar zuvor nahe der Küste geschwommen. Die Männer bemerkten das Tier, gingen ins Wasser und holten es an Land.
Dann soll die Situation eskaliert sein: Einer der Männer soll mit einem Stock auf den Kopf des jungen Delfins eingeschlagen haben. Bis das Tier verendete.
Ein Mitarbeiter von «Ecoservicios» beobachtete die Szene und schritt daraufhin ein. Das Unternehmen ist für die Instandhaltung und Pflege des Strandes zuständig.
Danach wollten die Männer das tote Tier offenbar wieder ins Meer bringen.
Schon wieder ein Vorfall mit einem Tier
Der Delfin-Vorfall ist offenbar nicht der einzige Zwischenfall dieser Art in Ceuta. Ebenfalls in dieser Woche soll ein Mann versucht haben, eine Gans zu packen. Offenbar mit dem Ziel, sie zu töten und zu essen.
Auch dieser Vorfall wurde von einem Mitarbeiter von «Ecoservicios» beobachtet. Er konnte verhindern, dass dem Tier etwas geschah.
72’000 Migranten
Ende Juli waren rund 72’000 Migranten von Marokko nach Ceuta geschwommen oder über Grenzzäune geklettert. Zuvor hatte es in Sozialen Medien Falschmeldungen gegeben, die Menschen würden nicht zurückgeschickt werden, wenn sie die Exklave schwimmend erreichten.

Die meisten der Migranten kehrten binnen Stunden nach Marokko zurück. Auch einen Monat später waren nach Regierungsangaben noch etwa 5000 Migranten in dem Gebiet, darunter 1200 Minderjährige.
Demonstrationen
Ein Teil der Einheimischen demonstriert zunehmend verärgert gegen die wochenlange Anwesenheit derart vieler Migranten. Und wirft der Regierung vor, die Exklave im Stich gelassen zu haben. Einige Einheimische gingen auch gewaltsam gegen Migranten vor.
Spaniens Regierung hat nun ein Hilfsprogramm im Umfang von 309 Millionen Euro beschlossen. Die Gelder sollen noch in diesem Jahr fliessen.
















