Erpresserfall in Deutschland betrifft Kinderfotos aus der Schweiz

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Bei einem Hackerangriff auf ein deutsches Unternehmen sind Mitte Mai zahlreiche Fotos von Schweizer Schulfotografinnen und -fotografen gestohlen worden. Die Täterschaft drohte offenbar damit, die Bilder im Darknet zu veröffentlichen.

    Hackerangriff
    Ein Hackerangriff. (Symbolbild) - keystone

    Beim Angriff auf die Firma Portraitbox GmbH haben Cyberkriminelle die passwortgeschützten Online-Galerien geplündert, wie das Onlinemedium «Watson.ch» am Donnerstag schrieb. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) bestätigte auf Anfrage von Keystone-SDA den Fall.

    Die Dienstleistungen der deutschen Firma für den Verkauf von Bildern nutzen auch hierzulande viele Schulfotografinnen und -fotografen. Deshalb sei auch «eine Vielzahl von Personen in der Schweiz betroffen», so der EDÖB.

    Der EDÖB habe Meldungen über Datensicherheitsverletzungen von Fotografinnen und Fotografen erhalten, die sowohl individuelle Aufträge als auch Gruppenaufträge, wie zum Beispiel von Schulen, bearbeitet haben, hiess es weiter.

    Sie wurden nun aufgefordert, die Eltern der betroffenen Schulkinder zu informieren. Dies geschehe aktuell über verschiedene Kanäle wie Webseiten oder via Mails direkt von den betroffenen Schulen.

    Der Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte sei weiter im Austausch mit den deutschen Behörden. Die zuständige Datenschutzaufsicht in Nordrhein-Westfalen habe sich des Falles angenommen.

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    Kommentare

    User #2497 (nicht angemeldet)

    die sauberen Schweizer - wer hätte das gedacht ?...

    User #6526 (nicht angemeldet)

    Soe ien Pech, dass nun auch die Schweizer ins Visier geraten. Sie taten immer so, als wären sie sauber....

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