Emmanuel Macrons Ex Bodyguard sorgt erneut für Wirbel

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    Frankreich,

    Aufregung im Élysée-Palast: Aussagen des ehemaligen Bodyguards von Präsident Macron müssen erneut korrigiert werden.

    Emmanuel Macron, Präsident Frankreich.
    Emmanuel Macron hatte einen Bodyguard namens Alexandere Benalla. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Benalla behauptet, ein offizieller Gesandter des Präsidenten Frankreichs zu sein.
    • Doch das ist der Ex-Bodyguard von Emmanuel Macron nicht.

    Wieder Aufregung um den Ex-Bodyguard von Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron: Dieses Mal liegt Alexandre Benalla wegen einer Reise in den Tschad Anfang Dezember mit dem Élyséepalast im Clinch - Macron hatte das Land kurze Zeit später selbst bereist. «Ich war im Tschad und begleitete eine Wirtschaftsdelegation (...) Alle Ausgaben im Zusammenhang mit dieser Reise wurden vom Leiter dieser Delegation übernommen», sagte Benalla heute Mittwoch dem TV-Sender «BFMTV».

    Zuvor hatte der Élyséepalast der französischen Nachrichtenagentur AFP mitgeteilt: «Was auch immer Herr Benalla unternimmt, er ist kein offizieller oder inoffizieller Abgesandter des Präsidenten. Wenn er sich als solcher darstellt, liegt er falsch.»

    Die französische Zeitung «Le Monde» hatte zunächst über die Reise Benallas berichtet. «Ich bin besonders schockiert und empört über die unverantwortlichen Äusserungen des Élysée, die darauf hindeuten, dass ich mich während meiner Reise nach Afrika auf eine Funktion, einen Titel oder eine Befugnis für professionelle Geschäfte hätte berufen können», sagte Benalla. Es handle sich um «diffamierende» und «verleumderische» Äusserungen.

    Im Sommer hatte die sogenannte Affäre Benalla für grossen Wirbel in Frankreich gesorgt. Benalla war bei einer Demonstration am 1. Mai offiziell als Beobachter eines Polizeieinsatzes, ging dort aber gegen junge Menschen vor. Nach Medienenthüllungen im Juli musste er den Élyséepalast verlassen.

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