Elfjährige trifft an schwedischem Strand ihre exakte Doppelgängerin

Cheri Reinhardt
Cheri Reinhardt

Schweden,

Tuva Larsson (11) staunt im Schweden-Urlaub nicht schlecht: Am Strand steht plötzlich ein Mädchen, das ihr verblüffend ähnlich sieht.

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Tuva (links) und Lily gleichen sich enorm – und trugen am Strand zufällig auch noch den selben Badeanzug. - Privat/Screenshot «Aftonbladet»

Das Wichtigste in Kürze

  • Die elfjährige Tuva Larsson staunt: Sie trifft am Strand ihre Doppelgängerin.
  • Die beiden Mädchen tragen zufällig sogar den gleichen Badeanzug.
  • Lilys Vater verwechselt Tuva zunächst mit seiner Tochter.
  • Die Familien wollen auch nach den Ferien Kontakt halten.

Spiegelbild oder fremdes Mädchen?

Die elfjährige Tuva Larsson erlebt in ihren Sommerferien einen ziemlich verrückte Geschichte. Am Strand auf der schwedischen Insel Öland steht plötzlich ein Mädchen, das ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

Entdeckt wird die Doppelgängerin ausgerechnet von Tuvas Zwillingsschwester Bianca.

«Tuva, schau mal, da ist deine Doppelgängerin», ruft sie laut der schwedischen Zeitung «Aftonbladet».

Das Kuriose: Das fremde Mädchen sieht Tuva offenbar ähnlicher als ihre eigene Zwillingsschwester.

Sogar der Badeanzug ist identisch

Die Doppelgängerin heisst Lily Fischer. Die beiden Mädchen haben ähnliche Gesichtszüge, die gleiche Haarfarbe und eine beinahe identische Statur.

Als wäre das nicht schon erstaunlich genug, tragen Tuva und Lily am Strand auch noch zufällig den gleichen schwarzen Badeanzug.

«Es war fast so, als würde man sich selbst im Spiegel sehen», sagt Tuva gegenüber «Aftonbladet».

Bist du schon einmal deinem Doppelgänger begegnet?

Die Mädchen versuchen anschliessend, Unterschiede zwischen sich zu finden. Doch dabei entdecken sie offenbar immer mehr Gemeinsamkeiten.

«Das war richtig cool», sagt Tuva.

Ein weiteres kurioses Detail: Tuvas Kaninchen heisst ebenfalls Lily.

Vater passt auf das falsche Mädchen auf

Nicht nur die Kinder sind von der Ähnlichkeit verblüfft. Auch Lilys Eltern können die beiden Mädchen kaum auseinanderhalten.

Lilys Vater Magnus Petersson beobachtet Tuva beim Baden sogar eine ganze Weile – im Glauben, auf seine eigene Tochter aufzupassen.

«Es war ein heisser Tag. Deshalb dachte ich zuerst, ich würde doppelt sehen», scherzt er.

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Auch bei Promis, gibt es manchmal lustige Begegnungen mit Doppelgängern. Hier berichtet Ski-Superstar Marco Odermatt in der SRF-Sendung «Persönlich» über eine Szene im Restaurant. - SRF

Erst später bemerkt der Vater, dass er das falsche Kind beaufsichtigt hat.

Lilys Mutter Hannah Fischer zeigt sich ebenfalls überrascht. Sie sei schockiert und beinahe etwas gerührt gewesen, als sie gesehen habe, wie ähnlich sich die Mädchen seien.

Keine Verwandtschaft bekannt

Die beiden Familien lernen sich nach der ungewöhnlichen Begegnung näher kennen und verbringen während der Ferien Zeit miteinander.

Eine Verwandtschaft zwischen Tuva und Lily ist den Familien nicht bekannt. Ganz ausschliessen wollen sie diese allerdings offenbar nicht.

Tuva und Lily haben inzwischen ihre Telefonnummern ausgetauscht. Laut «Sveriges Radio» hatten die beiden nach ihrem Treffen sogar täglich Kontakt.

«Es ist schön, eine neue Freundin gefunden zu haben», sagt Lily.

Ein spontanes Wiedersehen dürfte jedoch schwierig werden: Zwischen den Wohnorten der beiden Familien liegen rund 500 Kilometer.

Doppelgänger teilen genetische Ähnlichkeiten

Dass sich nicht verwandte Menschen verblüffend ähnlich sehen können, beschäftigt auch die Wissenschaft.

Der spanische Genetiker und Krebsforscher Manel Esteller untersuchte gemeinsam mit seinem Team 32 Doppelgänger-Paare. Diese stammten aus dem Fotoprojekt «I’m not a look-alike!» des kanadischen Künstlers François Brunelle.

Brunelle fotografiert seit mehr als 20 Jahren Menschen, die einander ähnlich sehen, obwohl sie nicht miteinander verwandt sind.

Doppelgänger oder nicht?

Drei verschiedene Gesichtserkennungsprogramme werteten die Bilder aus. Bei 16 der 32 Paare bestätigten alle Programme eine besonders starke Ähnlichkeit.

Die Forschenden stellten fest: Diese Doppelgänger sahen sich nicht nur ähnlich, sondern teilten auch bestimmte genetische Merkmale.

Die Studie liefert damit eine mögliche Erklärung dafür, weshalb sich fremde Menschen manchmal beinahe wie eineiige Zwillinge gleichen.

Kommentare

User #3500 (nicht angemeldet)

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User #4537 (nicht angemeldet)

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