Einreisende aus Südafrika müssen wegen der neuen Coronavirus-Variante Omikron direkt am Flughafen einen PCR-Test machen.
Lufthansa-Maschine in München
Lufthansa-Maschine in München - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Quarantäne wegen Omikron-Variante kann nicht durch negativen Test verkürzbar.

Hierzu seien an den Flughäfen Frankfurt am Main und München gesonderte Bereiche eingerichtet worden, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. Wie bisher müssen demnach alle Reisende aus dem Gebiet für 14 Tage in Quarantäne - unabhängig vom Testergebnis.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die zuerst in Südafrika entdeckte Variante am Freitag wegen der grossen Zahl an Mutationen als «besorgniserregend» eingestuft. Zahlreiche Länder, darunter auch Deutschland, schränkten darauf den Flugverkehr mit Südafrika und weiteren Ländern der Region ein.

Bei Rückkehrern nach Deutschland gelten nun auch die verschärfte Testvorgaben direkt am Flughafen. Falle der Test positiv aus, würden die Betroffenen voraussichtlich von den Gesundheitsämtern «in Quarantänehotels untergebracht», sagte der Ministeriumssprecher. Wenn er negativ sei, reiche eine häusliche Quarantäne aus.

Die Betroffenen sind dann den Angaben zufolge verpflichtet, sich am 5. und am 13. Tag erneut einem PCR-Test zu unterziehen. Südafrika-Reisende müssten aber in jedem Fall 14 Tage in Quarantäne bleiben. Es gebe «keine Möglichkeit, sich innerhalb der 14 Tage freizutesten», sagte der Sprecher.

Bundesregierung und Robert-Koch-Institut (RKI) hatten Südafrika und weitere Staaten der Region am Freitag als Virusvariantengebiete eingestuft, womit für sie die strengen Regeln gelten.

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