Ein Zehnerjahre-Lexikon

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    Deutschland,

    Die 20er Jahre kommen: Ende 2019 ein Lexikon von A bis Z des abgelaufenen Jahrzehnts, den 2010er Jahren. Können Sie sich an alles erinnern?

    Helene Fischer, Schlagerstar, steht bei der Aufzeichnung der "Helene Fischer Show" auf der Bühne. Foto: dpa
    Helene Fischer, Schlagerstar, steht bei der Aufzeichnung der "Helene Fischer Show" auf der Bühne. Foto: dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Überblick von Trends und Phänomenen des Jahrzehnts - alphabetisch geordnet:

    A WIE:

    Achtsamkeit: Meditieren, Waldbaden - gegen drohenden Burn-out und die Hektik im Smartphonezeitalter hilft vor allem Ruhe.

    Airbnb: Community-Marktplatz für die Buchung und Vermietung von Unterkünften, der auch als Preistreiber in Innenstädten gilt.

    Airpods: Anfangs verspottete kabellose In-Ear-Kopfhörer, die leicht zu verlieren sind, aber für viele unverzichtbar wurden.

    Aktivkohle: Black is everywhere - Trendprodukt in Duschgel, Eis, Smoothie, Burgerbrötchen, Zahnpasta und so weiter.

    Alexa: Amazons Sprachassistent(in) hielt in Haushalten Einzug. Microsofts Cortana, Googles Assistant oder Apples Siri gibt es auch.

    Alkoholfreies Bier: Bionade war Nullerjahre, im Laufe dieses Jahrzehnts boomte alkoholfreies Bier, auch alkoholfreie Radler.

    «Atemlos»: Der Hit von Helene Fischer - erschienen 2013 - war wohl der deutsche Ohrwurm des Jahrzehnts.

    Avocado: Die Frucht mit hohem Fettanteil und vielen ungesättigten Fettsäuren galt jahrelang als «Superfood» - aber auch Wasserkiller.

    B WIE:

    Bart: der wachsende Trend bei Männern, vom Hipster bis zum Normalo. Bartbürsten, Öle und Cremes wurden Mainstream für den Herrn.

    Bauchtasche: Vom Fremdschäm-Artikel bei Touristen zum angesagten Accessoire. Die Bauchtasche wird nun quer als Brusttasche getragen.

    Berlin: Billig war gestern. In der Stadt von Brandenburger Tor, Berghain und Flughafen-BER-Desaster wurde es immer teurer.

    Binge-Watching: Das Schauen mehrerer Folgen am Stück (Komagucken) wurde Trend bei Serien von Streamingdienste wie Netflix.

    Bowl: Aus Schüsseln wurde nicht mehr nur Erbsensuppe gelöffelt, sondern auch In-Food wie Linsen, Bohnen, Tofu, Quinoa oder Avocado.

    Bubble Tea: Nach Limo schmeckendes Tee-Getränk aus Taiwan, das sich anschickte, der neue Latte Macchiato zu werden.

    «Bullshit-Jobs»: Buch von David Graeber über nutzlose Tätigkeiten. These nebenbei: Je sinnvoller eine Arbeit, desto schlechter bezahlt.

    Burger: Überall entstanden Burger-Läden, die eine echte Konkurrenz für Döner und Currywurst wurden.

    C WIE

    Cannabis: US-Staaten und Kanada erlaubten den Anbau und Verkauf unter staatlicher Kontrolle. In Deutschland dauert es wohl noch.

    Ceviche: In-Food aus Peru - Fisch und Meeresfrüchte werden mit Limetten zubereitet. Die Säure gart es dann quasi.

    Club Mate: Erfrischungsgetränk, das zunächst in Hackerkreisen und schliesslich auch in Clubs und Bars Kultstatus erreichte.

    Conchita Wurst: Hinter der bärtigen Dragqueen und Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2014 steckte der Österreicher Tom Neuwirth.

    Cornern: Trend, die Strassenecke (engl.: street corner) als Treffpunkt für Open-Air-Trinken zu nutzen. Einfach mal mit Leuten abhängen.

    Craft Beer: Sorten wie Indian Pale Ale (IPA) aus kleinen Brauereien (Microbreweries), ein Trend aus den USA, gibt es nun fast überall.

    Cronut: Superfettiger New Yorker Mix aus Croissant und Donut, der einen grossen Hype erlebte.

    Crowdfunding: Schwarmfinanzierung brachte Geld für einige interessante Projekte zusammen.

    D WIE

    Dadbod: Der sogenannte Vaterkörper, die Papa-Plauze, also die männliche Normalstatur, war angeblich plötzlich voll im Trend.

    Dampfen: Ob verdampfen nun besser als verbrennen ist, bleibt umstritten. Die E-Zigarette - mit oder ohne Nikotin - wurde angesagt.

    «Despacito»: Das Lied von Luis Fonsi wurde zum Sommerhit der Sommerhits - war von allen Sommerhits am längsten Nummer eins.

    Deutsche Filme: Aufsehenerregend international waren der schnittfreie Berlin-Film «Victoria» oder die Tragikomödie «Toni Erdmann».

    Deutsche Musik: Sie dominierte die Charts - aber sowas von. Immer öfter waren deutsche Stars überwiegend in den Hitlisten vertreten.

    Deutsche Serien: «Babylon Berlin», «Dark», «Deutschland 83» und viele mehr liefen auch international erfolgreich.

    Die immer lacht: Ohrwurm von Stereoact feat. Kerstin Ott. Die Sängerin ermutigt, kaschierte Traurigkeit offen zu legen.

    Divers: Menschen, die sich weder eindeutig als Frau oder Mann fühlen, können sich nun offiziell als «divers» bezeichnen.

    E WIE

    Ehe für alle: Spät, aber immerhin, dürfen seit 1.10.2017 auch in Deutschland Frauen Frauen und Männer Männer heiraten.

    Ehec: 2011 gab es Furcht vor Gurken, Salaten und allem, was gesund ist. Krankheitsauslöser waren Bockshornklee-Sprossen aus Ägypten.

    Einhorn: Das trendige Fabelwesen war ein paar Jahre fast überall zu sehen - auf Pullis, Jutebeuteln, Tassen, Kissen, Klopapier.

    Einteiler: eine Art Strampler auch für Erwachsene: von Onepiece bis Tierkostüm, selbst bei Primark erhältlich.

    Emojis: Die milliardenfach genutzten Bildchen der digitalen Kommunikation wurden zur neuen Weltsprache.

    Ernährungshypochonder: Leute, die ohne ärztliche Diagnose bestimmte Lebensmittel meiden.

    E-Scooter: Elektro-Mobilität (Autos, Bikes, Roller) waren Trend. Vor allem die zum Verleih angebotenen E-Tretroller lösten Debatten aus.

    Eulen: Waren mit ihren riesengrossen Augen eine Zeit lang Trendtier und ein Renner auf Pullis, Kissen oder als Stofftier.

    F WIE

    Faultiere: Sid aus «Ice Age» oder die langsamen Sachbearbeiter aus dem Animationsfilmen «Zoomania» machten die Tiere zu Lieblingen.

    Flashmob: Der «Blitzauflauf» - übers Internet verabredete Zusammenkunft zu einem bestimmten Zweck - wurde populärer.

    Flamingos: Nach den Eulen wurde dieses rosa Federvieh in der Mode und bei Alltagsgegenständen zum Trendtier.

    Flugscham: Zunächst in Skandinavien verbreitetes Schlagwort, das auch nach Deutschland sickerte.

    Fack Ju Göhte: Millionen strömten in die Kinofilme dieser Schulkomödienreihe mit Hauptdarsteller Elyas M'Barek.

    Fidget Spinners: Das Drehspielzeug für nervöse Fingerspitzen war ein paar Monate im Jahr 2017 ein Renner.

    Fitness-Tracker: Das Fitnessarmband mit Schrittzähler am Handgelenk optimierte die Datensammelei am eigenen Körper.

    Fussballweltmeister: Zur Mitte des Jahrzehnts wurde der Traum vieler Deutscher wahr: 2014 gewann Deutschland die WM (nach '54, '74, '90).

    G WIE

    Gentrifizierung: Prägende Verdrängungserfahrung in Städten. Mit der Aufwertung von Quartieren stiegen vielerorts die Mieten.

    Ghosting: Wenn sich der (vermeintliche) Partner wie ein Geist in Luft aufzulösen scheint und nicht mehr meldet und reagiert.

    Gin Tonic: Der Longdrink-Trend des Jahrzehnts, wenn man so will - Wacholderschnaps mit Bitterlimonade Tonic schien immer zu gehen.

    Greta Thunberg: Die schwedische Teenagerin löste mit ihrem Schulstreik fürs Klima die «Fridays for Future»-Bewegung aus.

    Grossflächige Tattoos: «Arschgeweih» war gestern, nun wurden bei Tätowier-Fans ganze Farbflächen oder Verse angesagt.

    Grüne Smoothies: Ernährungs-Trend mit eher bitteren als süssen Getränken etwa aus Artischocke, Brokkoli, Rucola, Grünkohl.

    H WIE

    Hamburg: Deutschlands zweitgrösste Stadt glänzte mit dem vielleicht interessantesten neuen Gebäude der Dekade, der Elbphilharmonie.

    Handykette: Beim smartphone necklace baumelt das Handy in Schutzhülle an einer Schnur brustbeutelmässig um den Hals.

    Heimat: Der Begriff klang für viele lange altbacken, hatte nun wieder Konjunktur. Auch das Innenministerium wurde um «Heimat» erweitert.

    Hochkantvideos: Im Smartphone-Zeitalter und spätestens seit Snapchat oder Instagram Story scheinen sie nicht mehr so schlimm zu sein.

    Hygge: An Dänemark orientierter Gemütlichkeits-Trend - Sehnsucht nach Komfort, Geborgenheit und Gebundensein.

    Hipster: Ausgehend von Brooklyn in New York fand sich dieser Menschentypus fast weltweit.

    I WIE

    I bims: Ich bin/bin's aus der im Internet beliebten, ironischen sogenannten Vong-Sprache. Auch schön: «Was ist das für 1 Life!»

    Ice Bucket Challenge: Einer von vielen Netztrends, bei dem auch Promis kettenbriefartig für einen guten Zweck mitmachten.

    Imkern: Nach dem Schrebergarten-Trend kommt der Stadt-Honig - Imkern und Bienen auf dem Balkon wurden zum Trend ausgerufen.

    Instagramibility: Wort für Orte, die sich gut für Fotos in sozialen Netzwerken wie Instagram eignen.

    Intermittierendes Fasten: Abnehmtrend - bei der 16:8-Methode etwa darf man 8 Stunden lang essen und muss dann 16 Stunden lang fasten.

    J WIE

    Jackfrucht: Die asiatische Frucht schien eine Zeit die neue Avocado zu sein. Erinnert unreif und faserig an Hähnchenbrust.

    Jan Böhmermann: Das TV der Jungen ist ja angeblich Youtube, doch Jan Böhmermann macht sein Ding multimedial in Netz und Fernsehen.

    K WIE

    Knöchel: Entblösste Knöchel als neues Dekolleté (Flanking). Auch junge Männer zeigten oft Fessel, um besser teure Sneaker zu präsentieren.

    Kondo: Mit Aufräumen kann man Geld verdienen, wenn man es lehrt. Die Japanerin Marie Kondo wurde die Sortierkönigin.

    Kreuzfahrten: Dreckiger Urlaubstrend, der aber beliebter wurde auch in Zeiten der Klimadebatten.

    Kuchenteig: Teig aus der Rührschüssel naschen wurde Geschäftsmodell. Roher Kuchen- oder Keksteig wurde wie Eis kugelweise verkauft.

    Kulturelle Aneignung: Linkes Streitthema. Es geht darum, dass sich Weisse Fremdes aneignen und das nicht dürfen sollen.

    L WIE

    Lauch: angesagtes Wort für Trottel. Schimpfwörter verändern sich immer, wie man weiss.

    LED-Ballons: Trend-Utensil, das bei Open-Air-Veranstaltungen leuchtete - vom Festival bis Weihnachtsmarkt.

    Lena: Gewann 2010 als Abiturientin den Eurovision Song Contest in Oslo und wurde zu einem Musik- und TV-Star des Jahrzehnts.

    Liechtenstein, Friedrich: Das Wort «supergeil» machte ihn zum Hype. In einem Edeka-Clip tänzelte er leichtfüssig zu Elektropop.

    Lieferdienst: Pizzataxi war gestern - App-gesteuerte Lieferdienste mit Fahrradkurieren erlebten ihren Durchbruch.

    M WIE

    Matcha: Zwei Löffelchen des Grünteepulvers aus Japan mit warmem Wasser wurden für manchen zum Latte-Macchiato-Ersatz.

    Mansplaining: Endlich ein Wort für das Phänomen, wenn Männer Frauen besserwisserisch die Welt erklären.

    Mediterranisierung: Warme Sommer, Einfluss aus Urlaubsländern - das deutsche Stadtleben verlagerte sich immer mehr auf die Strasse.

    #MeToo: Unter diesem Hashtag posteten vor allem Frauen in sozialen Netzwerken millionenfach ihre Erfahrung mit sexuellen Übergriffen.

    Milch: umstrittenes Nahrungsmittel, das viele plötzlich gern ersetzten mit sogenannter Milch aus Soja, Hafer oder Mandel.

    N WIE

    Nerds: Nach dem kurzen Siegeszug der Piratenpartei hochgehandelte Computerfreaks.

    Normcore: Plötzlicher Hype um den Normalo-Look in der Mode, der wohl vor allem als Gegenbewegung zum Hipstertum zu sehen war.

    O WIE

    Occupy-Bewegung: Eher kurzzeitiger Protest gegen den Wall-Street-Kapitalismus, mit Ableger zum Beispiel in Frankfurt.

    Oscar-Kleid: Billy Porter («Pose») kam zu den Oscars 2019 in einem aufsehenerregenden Smoking-Kleid. Was ein Hingucker am roten Teppich.

    Overtourism: Begriff für überlaufene Orte und Städte wie Amsterdam, Barcelona und Venedig, die mit aberwitzig vielen Touristen zu tun haben.

    P WIE

    Paleo: Essen, das schon in der Steinzeit da war, erlebte einen grösseren Hype: Fleisch, Fisch, Eier, Beeren, Nüsse, Gemüse, Pilze.

    Planking: Menschen posierten steif wie ein Brett an ungewöhnlichen Orten und liessen sich fotografieren.

    Plastik: viel diskutiertes Thema - Stichwörter: Trinkhalme, Vermüllung der Ozeane, Verpackungen im Supermarkt, Mikrospuren im Körper.

    Poké: Hawaiis Fischsalat Poké (übersetzt «geschnitten») wurde zum Gastro-Trend.

    Pokemon Go: Das Smartphone-Spiel von Nintendo war mindestens einen Sommer im Jahr 2016 der Mega-Hype.

    Postfaktisch: Die Meinung wurde immer öfter bei einigen weniger von Tatsachen als von Gefühlen und Ressentiments beeinflusst.

    Postillon: Satire vom Portal «Postillon», ebenso wie von «Extra 3» oder «heute-Show», bekam oft mehr Beachtung als ernste Analysen.

    Prank: angesagtes Wort für fiesen Streich. Das Wort kam vor allem über Youtube-Videos nach Deutschland.

    PrEp: Die Prä-Expositions-Prophylaxe ist eine Revolution bei der HIV-Vorbeugung.

    Q WIE

    Quizduell: Die App mit verschiedenen Frage-Kategorien war eine Zeit lang ein Renner auf vielen Smartphones.

    R WIE

    Rap: Im Hip-Hop wird noch ordentlich Geld gemacht. Rapper wie Capital Bra, Fler, Kollegah, Bonez MC & RAF Camora feierten Erfolge.

    Rückkehr nach Reims: Buch von Didier Eribon, das die Ratlosigkeit linker Grossstadtmenschen im Umgang mit rechter Provinz zeigt.

    S WIE

    Selfiestangen: Selfie-Sticks als Peinlichkeit der Dekade - die Stangen, die als eine Art verlängerter Arm bei Selbstporträts dienen.

    Sprachnachrichten: Trend bei jungen Leuten. Viele Ältere schütteln aber eher den Kopf. Warum nicht gleich telefonieren?

    T WIE

    Tacos: Mexikanisches Essen schien angesagt zu sein. Tacos sind die neuen Burger? Nun ja, Hamburger gibt es natürlich nach wie vor öfter.

    «Tatort»: Nach blassen Jahrzehnten erlebte der Sonntagskrimi der ARD eine goldene Dekade als eines der letzten Lagerfeuer der TV-Nation.

    Tote Stars: Legenden wie Prince, David Bowie, Whitney Houston, Avicii, Aretha Franklin und Charles Aznavour starben.

    Thermomix: Der kochende Mixer wurde Mitte des Jahrzehnts zum grossen Thema für Hobbyköche und Medien.

    Tik Tok: boomendes chinesisches Videoportal und soziales Netzwerk für Lippensynchronisation zu Musik und andere Kurz-Clips.

    Tinder: Bei der populären Dating-App sortiert man Flirt-Vorschläge nach Attraktivität mit Wischen nach links oder rechts.

    Trampolinhallen: Hüpfen war angesagt. In Deutschland öffneten auffällig viele Sprunghallen - auch für Erwachsene.

    «Twilight»: Die Vampirsaga mit Bella und Edward schwappte im Kino noch aus den Nullerjahren ins neue Jahrzehnt.

    U WIE

    Uber: Uber, der Online-Vermittlungsdienst für Fahrer, machte als Taxi-Konkurrenz viele Schlagzeilen.

    Unverpackt-Läden: Geschäfte, in denen man Produkte des täglichen Bedarfs wie etwa Nudeln und Reis in mitgebrachten Behältern bekommt.

    V WIE

    Veganismus: Trend mit prominenten Vorkämpfern - in Deutschland eine Zeit lang Attila Hildmann («Vegan to go»).

    Vegetarismus: Selbst der Restaurantführer Guide Michelin verlieh seine begehrten Sterne vegetarisch kochenden Lokalen.

    Vine: angesagte Sechs-Sekunden-Spassfilmchen und Looping-Videos zum Posten in sozialen Netzwerken.

    W WIE

    «Wetten, dass..?»: Spätes Ende der 80er Jahre - mit der grossen Samstagabendshow ging 2014 auch eine TV-Ära zu Ende.

    Wermut: Nach dem Aperol eroberte der Wermut wieder Terrain in den Bars Europas.

    WhatsApp: Der Messengerdienst wurde für viele Millionen Menschen zum Hauptkommunikationsmittel.

    Wiederverwendbar: Milliarden weggeworfener Coffee-to-go-Becher sind eine Plage. Wer was auf sich hielt, griff zum sogenannten Recup.

    X WIE

    Xennial: Begriff für die zwischen 1977 und 1985 Geborenen, die also noch weitgehend eine analoge Kindheit hatten.

    X-Roll: Auch als Blackroll bekannte Rolle, die zum Lockern nach dem Training benutzt wird. Soll Muskeln und Faszien stimulieren.

    Xylit: Zuckeraustauschstoffe wie dieser wurden populärer, sie haben kaum Kalorien und machen kein Karies. Manchen plagen aber Blähungen.

    Y WIE

    Yoga: War in vielen Variationen angesagt - Nackt-Yoga, Ziegen-Yoga, Bikram-Yoga oder Hunde-Yoga.

    Yotam Ottolenghi: Der in Jerusalem geborene Wahl-Londoner schrieb das In-Kochbuch «Genussvoll vegetarisch» (Original: Plenty).

    Z WIE

    Zweitausendzwölf: Am Ende des Maya-Kalenders - am 21. Dezember 2012 - blieb der Weltuntergang aus.

    Zwischenmahlzeit: Streetfood galt vielen als Ess-Trend des Jahrzehnts. Fastfood-Ketten kämpften derweil mit einem Imageverlust.

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