Technik: Ein Viertel hat bereits ein KI-Tool wie ChatGPT genutzt

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    Deutschland,

    Software-Roboter, die schlüssige Texte schreiben und Fragen beantworten können, erleben nicht nur im Silicon Valley einen beispiellosen Boom. Auch in Deutschland sammeln immer mehr Menschen Erfahrungen.

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    Das Logo von OpenAI, dem Hersteller von ChatGPT, auf dem Bildschirm eines Smartphones. - Richard Drew/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jeder vierte Mensch in Deutschland im Alter zwischen 18 und 60 Jahren hat schon eine Künstliche-Intelligenz-Anwendung wie den Text-Roboter ChatGPT ausprobiert.

    Mit dem Konzept dieser KI-Werkzeuge sind sogar bereits gut zwei Drittel (69 Prozent) vertraut. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar hervor, die von dem Karriereportal Jobteaser in Auftrag gegeben wurde.

    Die jüngeren Befragten kennen sich dabei nur ein wenig besser mit den KI-Diensten aus als die älteren. Bei der «Generation Z», also den Befragten im Alter zwischen 18 und 27 Jahren, sagen 76 Prozent, sie seien mit der KI-Technik vertraut. Bei der «Generation Y» (28 bis 42 Jahre) liegt der Wert bei 74 Prozent. Bei der «Generation X» (43 bis 60 Jahre) sind es immerhin noch 63 Prozent.

    Die aktive Nutzung der KI-Dienste hängt stärker vom Alter der Menschen ab. Die «Generation Z» nutzt KI-Tools am intensivsten: 41 Prozent haben der Kantar-Umfrage zufolge sie mindestens einmal verwendet. Bei der «Generation Y» sinkt der Wert auf 29 Prozent und in der ältesten Gruppe haben nur 13 Prozent aktive Erfahrungen gesammelt. Über alle drei Altersgruppen hinweg sind es 24 Prozent der Befragten, die bereits den Text-Roboter ChatGPT, den KI-Bildgenerator DALL-E oder vergleichbare Dienste in der Praxis getestet haben.

    Überwiegend positiv aufgenommen

    Ganz generell gefragt sieht eine Mehrheit von rund 70 Prozent die Entwicklung von KI-Tools in unserer Gesellschaft positiv. Rund jeder zweite Befragte beabsichtigt der Umfrage zufolge, KI-Tools künftig für berufliche Zwecke oder im Studium zu nutzen, bei den 18- bis 27-Jährigen sind es sogar 72 Prozent. Aber ähnlich wie auch die älteren Generationen sind die 18- bis 27-Jährigen geteilter Meinung, was den Einsatz von KI im Studium angeht: Für 45 Prozent kommt ihr Einsatz einem Betrug gleich – 50 Prozent fordern gar ein Verbot.

    Zuvor hatten verschiedene Testläufe ergeben, dass der Text-Roboter ChatGPT verschiedene Uni-Prüfungen bestehen würde. So zeigte eine Studie, dass sich die Software in einem Examen für angehende Mediziner in den USA beachtlich gut schlägt. Zuvor hatte sich der Text-Roboter ChatGPT bereits in anderen Hochschulfächern behauptet, auch wenn er in den Examen keine Bestnoten erreichte.

    In der Technologiebranche liefern sich nach dem öffentlichen Start von ChatGPT durch das kalifornische Start-up-Unternehmen OpenAI im November 2022 etliche Player ein Wettrennen um die Gunst der Anwender. OpenAI wird dabei von Microsoft mit Milliarden-Summen unterstützt. Im Gegenzug darf Microsoft die Technik in seine Suchmaschine Bing und andere Produkte integrieren. Gegenspieler von OpenAI und Microsoft sind vor allem Google und Facebook.

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