Ehefrauen, Musen, Freundinnen: «Dostojewskij und die Frauen»

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Etwas verspätet zum 200. Geburtstag des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski am 11. November ist eine Biografie zweier Autorinnen erschienen, die sein bewegtes Leben erstmals anhand seiner Frauenbeziehungen nacherzählen.

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Etwas mehr als 200 Namen sind für den Literaturnobelpreis nach Auskunft der Akademie diesmal nominiert worden. (Symbolbild) - unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Ursula Keller und Natalja Sharandak greifen dazu auf Tagebücher, Briefe und neuere biografische Forschungen zurück, die auf manche Frauen ein überraschend anderes Licht werfen.

So wurde die erste Frau Dostojewskis Maria Issajewa lange Zeit mit den missgünstigen Augen der zweiten Ehefrau Anna Snitkina gesehen. Diese, eine ehemalige Stenografin, erwies sich tatsächlich als die ideale Gefährtin und Mitarbeiterin des sich oft in finanziellen Turbulenzen befindenden Schriftstellers. Eine wichtige Rolle spielten auch einige Freundinnen und Musen wie etwa die selbstbewusste Schriftstellerin Apollinaria Suslowa.

Das lebendig geschriebene Buch erzählt auch davon, wie all diese Frauen auf die eine oder andere Art in Dostojewskis weiblichen Romanfiguren fortlebten. Das Werk ist im deutschen Insel Verlag erschienen.

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